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Jugendbegegnungsreise nach Morag (Polen) vom 23. bis 30. Oktober 2017

Montag, 30. Oktober

Herder ist der berühmteste Sohn der Stadt Morag (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Eine Büste von Herder auf einem Gedenkstein


Der Tag heute begann sehr früh, nämlich um 4 Uhr, denn unser Bus zum Flughafen fuhr schon um halb 5 los. Am Flughafen angekommen verlief alles nach Plan, auch der Flug verlief ohne Zwischenfälle und trotz angekündigtem Sturm landeten wir ruhig in Dortmund. Von dort aus fuhren wir gemeinsam zurück nach Velbert, gegen 10 Uhr Morgens waren alle wieder zu Hause. „Mohrungen ist nun eine neue Heimat mit neuen Freunden als Familie“, sagte Erika aus der deutschen Gruppe zum Abschluss der Reise. Über die polnischen Schülern sagte Blerta: „Diese Fahrt hat mir gezeigt wie stark man eine Verbindung mit Menschen aufbauen kann, die eigentlich so anders leben als du“, auch Sena stimmte dem zu: „Die Trennung am letzten Tag war nur erträglich, weil ich wusste dass wir uns bald nochmal treffen. Jetzt warte ich mit Sehnsucht auf den Februar um unsere polnischen Freunde wieder zu sehen“ Joy war der Meinung: „Es macht Sinn internationale Kontakte zu knüpfen, weil dadurch Freundschaften zwischen verschiedenen Kulturen entstehen.“ Leoni fand den Austausch mit Morąg eine gute Erfahrung, „und eine tolle Idee da wir uns mit den polnischen Schülern angefreundet haben und viel über die polnische Kultur und Sprache erfahren haben." Dominika sagt: Der Besuch in Polen war eine schöne Erfahrung für mich. Die Stadt Mohrungen ist etwas besonders. Ich kam ohne große Erwartungen und verließ die Stadt mit vielen Erlebnissen. Ich erinnere mich gerne daran und würde jederzeit nochmal nach Polen fliegen.“ Kassandra freut sich mitgekommen zu sein: „Es war eine wunderbare Entscheidung mit nach Morag zu kommen und dadurch neue Menschen kennenzulernen. Natürlich gibt es immer "ups und downs", aber solange man offen ist werden immer zahlreiche schöne Erfahrungen hervorgehen.“ Moricz stimmte dem auch zu: „Es war eine super Zeit, die wir mit den polnischen Jugendlichen verbringen konnten, ich denke wir haben alle schöne Erfahrungen gesammelt und freuen uns auf den Gegenbesuch im Februar.“
Zum Abschluss noch ein Zitat des Dichters Johann Gottfried Herder welcher in Morąg geboren und aufgewachsen ist. „Reisen. Insonderheit heutzutage für das Ganze eines Staates unentbehrlich . . . Durch Bücher lernt man alles elend kennen . . . Beweis an Sprache, Sitten Gewohnheiten, allem. Vieles läßt sich gar nicht beschreiben: eine Beschreibung wirkt nichts; lebendiger Anblick eines Volks, welche Eindrücke!“ - J.G. Herder, Journal meiner Reise im Jahr 1769.

Sonntag, 29. Oktober

Am Sonntag stand ein Abstecher an die Ostsee auf dem Programm (Foto: Lina Erhart)
Im Vordergrund drei Frauen, im Hintergrund die Ostsee und Wolken
Den letzten Abend verbrachte die Gruppe in Danzigs Altstadt (Foto: Lina Erhart)
Eine Frau steht auf einer Brücke über einem Fluß, im Hintergrund beleuchtete Häuser

Heute war schon wieder frühes Aufstehen angesagt, denn um 8 Uhr ging es los nach Danzig. Gemeinsam mit den polnischen Jugendlichen fuhren wir mit einem Reisebus in die Stadt an der Ostsee. Bevor wir aber nach Danzig fuhren, machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Sopot an den Strand. Dort besuchten wir die bekannte Mole, es war kalt und extrem windig, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Einige von uns machten sogar unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Ostsee Wasser und den wunderschönen Wellen. Nachdem wir alle frierend und teils nass zum Bus zurückkehrten setzten wir unseren Weg nach Danzig fort.

Als wir gegen 13 Uhr ankamen, gab es erstmal in einem polnischen Restaurant was zu Essen. Zufälligerweise, wie am Vortag, Fleischklöße mit Kartoffeln und zur Vorspeise eine Rote Beete Suppe. Anschließend besichtigten wir die Stadt. Da das Wetter allerdings nicht das beste war, kamen wir recht schnell zu einem Ende und wir hatten gemeinsam mit den polnischen Schülern Freizeit. Einige setzen sich in ein Café, andere wiederum besichtigten die Stadt auf eigene Faust.

Am Nachmittag mussten die polnischen Schülern allerdings auch schon wieder zurückkehren, da sie am nächsten Tag wieder in die Schule müssen. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, gleichzeitig freuen wir uns auch schon auf den Gegenbesuch im Februar. Als die Polen abgereist waren, bezogen wir unsere Zimmer für die letzte Nacht in einem Hotel nahe der Altstadt. Der Abend blieb uns zur freien Verfügung, gegen 20 Uhr trafen wir uns in einem Restaurant für das Abendessen. Relativ zügig gingen wir dann aber auch schlafen, da der Flug zurück nach Deutschland am nächsten Tag schon um halb 7 ging.

Samstag, 28. Oktober

Ein letztes gemeinsames Gruppenfoto mit den Jugendlichen aus Morag und Velbert (Foto: Stadt Morag)
Foto einer Grupper Jugendlicher mit Betreuern vor einem Gebäude

Heute war unser letzter Tag in Morąg. Wir trafen uns um 10 Uhr am Herder-Museum in der Stadt. Dort wurden wir dann durch die Ausstellung des Museums geführt. Diese handelte vom Dichter Johann Gottfried Herder, der hier, in Morąg, geboren wurde, von der Geschichte der Stadt Morąg und vom Leben in den alten Zeiten. Besonders interessant waren aus unserer Sicht der Aufbau der damaligen Stadt, der Stammbaum des Adels hier in Morąg und vor allem, die zahlreichen Zitate Herders. Anschließend machten wir noch vor dem Museum ein gemeinsames Gruppenfoto. Danach stand für uns erstmal Freizeit auf dem Plan. Viele nutzen die Gelegenheit noch Einkäufe zu machen und ein paar Souvenirs zu kaufen. Gegen 14 Uhr trafen wir uns dann zum Kaffee und Kuchen im Hotel. Wir hielten gemeinsam das Abschlussseminar ab, um auf die Zeit in Polen zurückzublicken und eine kleine Feedback-Runde abzuhalten. Die polnischen Jugendlichen blieben noch zu einem gemeinsamen Abendessen, es gab zur Vorspeise eine typisch-polnische Hühnerbrühe, die Hauptspeise bildeten Fleischklöße mit Kartoffeln und mal wieder polnischem Krautsalat. Nach dem Essen hatten wir alle Freizeit, die meisten blieben jedoch im Hotel, da es für morgen heißt: Früh aufstehen!

Freitag, 27. Oktober

Der Ausflug zum Nariensee gefällt allen gut (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Drei Jugendliche Mädchen stehen vor einem See
Das Spielgerät beim Indiaca (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Nahaufnahme des Spielgeräts beim Indiaca

Der heutige Tag begann mal wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Der erste Ausflug ging dann in einen nahegelegenen Wald. Dort stellten uns die ortsansässigen Förster die Natur sowie die Nutzung des Waldes näher vor. Es gibt diverse Naturschutzprogramme, durch die der Wald gefördert wird. Leider blieben zur Erkundung des Waldes an sich nur wenige Minuten, wir wären gerne länger geblieben, doch es ging schon wieder weiter, nämlich nach Kretowiny, einem Badeort in der Nähe von Morąg mit Zugang zum Nariensee, dem größten See der Umgebung. Der Strand und vor allem auch der See, sowie der Badebereich waren wunderschön. Leider sind die Temperaturen zu der Jahreszeit hier nicht die idealsten zum Baden, auch wenn wir es gerne ausprobiert hätten. Der geplante Segelausflug ist leider wortwörtlich ins Wasser gefallen. Doch trotzdem blieb Zeit um sich den Hafen anzugucken, der zu dieser Jahreszeit jedoch auch nur wenig besucht ist. Der Weg dahin war aber „abenteuerlich“, mit unserem Bus kämpften wir uns über die polnischen Waldwege. Das war durchaus eine interessante Erfahrung.

Als wir wieder zurück in Morąg waren, gab es erstmal Mittagessen, es gab Fisch, Kartoffeln und den leckeren polnischen Krautsalat. Nach der stärkenden Mahlzeit ging es weiter in die städtische Bibliothek. Dort sahen wir uns zuerst eine Fotoausstellung zum Thema „Das Buch wird Wirklichkeit“ an. Dieses Projekt wurde von Schülern aus Morąg gestaltet und verwirklicht. Die professionellen Fotografen und Mitarbeiter halfen ihnen lediglich dabei. Danach hatten wir Zeit uns die Bibliothek anzuschauen. Im ganzen Gebäude ist der Internetzugang für jeden frei, man kann Filme ausleihen, CDs und natürlich auch jede Menge Bücher. Doch es ist auch möglich einen der zahlreichen Computer zu verwenden oder sich mit Freunden zum XBox spielen zu verabreden.

Nachdem wir uns alles begeistert angesehen haben ging es weiter in eine Turnhalle, um dort gemeinsam mit den polnischen Schülern Sport zu treiben. Auf dem Plan standen unter anderem Volleyball, Hockey und Indiaca. Indiaca ist eine aufstrebende Sportart die dem klassischen Volleyball sehr ähnelt. Es geht, wie im Volleyball, darum, die Feder, mit höchstens drei Berührungen in der eigenen Hälfte, in die gegnerische Hälfte zu befördern. Dabei stehen sich in jedem Team jeweils fünf Spieler gegenüber. In Morąg erfreut sich die Sportart seit ca. 5 Jahren immer weiter zunehmender Beliebtheit. Die Morąger Mannschaft gewann bei den 5. Indiaca Jugendweltmeisterschaften in Estland in einer Kategorie den 1. Platz und in zwei Kategorien den 2. Platz. Für uns war es erstmal ungewohnt mit der Feder zu spielen, doch nach und nach fanden wir Spaß daran und wurden auch immer besser. Auch im Volleyball und Hockey wurden wir mit der Zeit immer besser. Es machte sehr viel Spaß gemeinsam mit den polnischen Jugendlichen zu spielen, am Ende waren wir auch alle entsprechend erschöpft, doch es war ein gelungener Nachmittag.

Donnerstag, 26. Oktober

Das Hallenbad in Morag (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Außenansicht eine Schwimmbads mit Glasfront, davor Jugendliche
Die Gruppe macht Pierogi (Foto: Susok / Stadt Velbert)
Drei Jugendliche beim Kneten des Pierogi-Teiges

Heute erwartete uns ein interessanter Tag. Wir mussten erst um 9:30 frühstücken und hatten somit endlich mal die Möglichkeit auszuschlafen.
Als erstes ging es dann nach dem Frühstück ins Kulturzentrum. Dort stellten wir uns gegenseitig unsere Nationen und die Kultur vor. Das endete damit, dass wir alle gemeinsam „Schni-, Schna-, Schnappi“ gesungen haben, es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Danach ging es ins Schwimmbad der Stadt mit dem Namen „Morąska Perła", das heißt soviel wie  „Perle Mohrungens“. Dort verbrachten wir dann zwei Stunden, uns hat es viel Spaß und war auch eine Abwechslung zum sonstigen Programm. Das Schwimmbad bietet verschiedene Attraktionen wie zum Beispiel eine Sauna, Whirlpools und sogar eine Wasserrutsche! Erschöpft ging es dann in die wohlverdiente Pause. Die meisten von uns begaben sich ins Hotel um sich vor dem noch anstehenden Kochkurs ein bisschen auszuruhen.  Gegen 18 Uhr versammelten wir uns dann im Hotel zum Kochen. Auf dem Plan standen die typisch polnischen Pierogis. Natalia zeigte uns, wie man den Teig macht.
Anschließend, waren wir alle damit beschäftigt die Pierogis aus dem vorher gemachten Teig zuzubereiten. Nachdem wir diese auch noch gekocht hatten, haben wir sie zusammen gegessen. Natürlich schmeckten die Pierogis uns allen sehr gut!

Unser Rezept für die Pierogis zum Nachkochen:
Zutaten für 5 Personen:

- 500 Gramm Mehl
- ½ Esslöffel Speiseöl
- ca. 375 ml heißes Wasser

Zubereitung:

Das Mehl langsam und gleichmäßig mit Wasser vermengen. Anschließend die entstandene Masse kneten bis sie gut vermischt ist. Das Speiseöl in eine geknetete Mulde hinzugeben und weiterkneten. Den Teig ausrollen und in einer runden Form ausstechen.
Danach einen Teelöffel einer beliebigen Füllung hinzugeben und die ausgestochenen Pierogis einmal in der Mitte falten und an den Rändern verschließen durch zusammendrücken. Gegebenenfalls die Ränder noch mit Wasser anfeuchten. Die fertigen Pierogis solange kochen, bis sie an die Oberfläche kommen.

Mögliche Füllungen:

- Kraut mit Pilzen
- Hackfleisch
- Süßer Quark
- etc.

Mittwoch, 25. Oktober

Leon Kruczkowski-Schule in Morag (Foto: Chiara Kannert)
Außenansicht eines Schulgebäudes
Galeria Warmińska in Olsztyn (Foto: Dominika Barszczak)
Außenansicht eines Einkaufszentrums

Nach einer kurzen Nacht ging es heute um 7:30 Uhr wieder los. Heute stand ein gemeinsamer Tag mit unseren Austauschschülern samt Schulbesuch in der Leon Kruczkowski-Schule auf dem Plan. Nachdem wir am Hotel abgeholt wurden, gab es ein leckeres Frühstück in den Familien. Obwohl wir bei uns im Moment Herbstferien haben, machten wir uns danach auf den Weg in die Schule, denn in Polen gibt es keine Herbstferien, die Schüler haben Unterricht. Selbstverständlich war der Unterricht komplett auf Polnisch und somit für die meisten von uns nicht zu verstehen. Dennoch war es eine interessante Erfahrung, mal den Unterricht in einem anderen Land mitzuerleben, der sich durchaus unterscheidet. Als erstes ist uns aufgefallen, dass weniger Schüler in einer Klasse sind. Außerdem gab es keine mündliche Mitarbeit, so wie wir es aus Deutschland kennen. Stattdessen haben die Lehrer mithilfe einer Präsentation den Unterrichtsstoff erläutert und die Schüler haben mitgeschrieben.


Die Zeit nach der Schule stand uns zur freien Verfügung. Viele machten sich auf den Weg in die nahegelegene Stadt Olsztyn (Allenstein), um dort beispielsweis das große Einkaufszentrum Galeria Warmińska zu besuchen, Bowlen zu gehen oder die Trampolinhalle zu besuchen. Während der Ausflüge hatten wir viel Zeit, uns mit den polnischen Jugendlichen auszutauschen, wir haben uns alle näher kennengelernt und viel Spaß gehabt, auch wurde zusammen musiziert. Als wir am Abend alle erschöpft wieder im Hotel ankamen, nutzten wir den übrig gebliebenen Abend noch, um unsere Erlebnisse des Tages auszutauschen. Der Tag bot einen sehr interessanten Einblick in den polnischen Alltag und wir bedanken uns für die Gastfreundlichkeit der Familien.

Dienstag, 24. Oktober

Stadtführung durch Morag (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Stadtführung durch Morag
Eine kleine Tanzeinlage auf dem Zebrastreifen (Foto: Lina Erhart)
Jugendliche tanzen auf der Straße
Austausch der Wichtelgeschenke (Foto: Lina Erhart)
Zwei Jugendliche tauschen Geschenke aus

Nach einem sehr schönen gestrigen Tag erwartete uns heute Morgen ein ausgiebiges Frühstück. Um 9 Uhr trafen wir uns mit den polnischen Jugendlichen zu einer Stadtbesichtigung. Es war zwar ziemlich kalt, aber auch sehr interessant, denn wir haben einen guten Überblick über die Stadt bekommen. Die mittelalterliche Burg war eines unserer Highlights, das ebenfalls ein Wahrzeichen Morągs ist. Anschließend haben wir die Aufgabe bekommen, in Zweierteams eine Stadtrallye zu lösen. Etwas eingefroren machten wir uns auf den Weg. Dies war ein guter Zeitpunkt, um unsere Partner aus Morąg näher kennenzulernen, was unser Verhältnis aufgelockert hat.

Als wir mit der Rallye fertig waren, verbrachten wir noch etwas Zeit in diversen gemütlichen Cafés. Unsere deutsch-polnische Gruppe machte sich auf zum Mittagessen, es gab Hähnchenfilet und Kartoffeln. Wie immer in überdimensional großen Portionen - verhungern scheint hier unmöglich zu sein ;-). Nach dem Mittagessen verbrachten wir noch einige Zeit in der Stadt.

Am Nachmittag trafen wir uns für einen Workshop zum Thema Identität und Heimat im Kulturzentrum. Jeder von uns hat sich im Vorfeld Gedanken gemacht zum Thema Heimat und etwas passendes als Gastgeschenk mitgebracht, wie zum Beispiel Velberter Schrott und andere Süßigkeiten aus unseren Herkunftsländern. Diese Geschenke übergaben wir dann an die polnischen Jugendlichen. Gestern kündigten die Polen schon an, dass wir unsere Tanzkünste heute weiter perfektionieren werden. Also schoben wir kurzerhand die Stühle zur Seite und legten los. Es hat viel Spaß gemacht und klappte schon viel besser als am Vortag.

Um die jeweils andere Sprache noch etwas besser kennenzulernen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und spielten ein deutsch-polnisches Sprachspiel. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen. Manche von uns nutzten den freien Abend noch gemeinsam. Es war ein gelungener und anstrengender Tag, doch wir freuen uns auch schon auf Morgen!

Montag, 23. Oktober

Die Velberter Jugendlichen nach ihrer Ankunft in Morag (Foto: Stadt Velbert)
Jugendgruppe aus Velbert vor ihrem Hotel in Morag
Blick auf das Historische Rathaus Morags (Foto: Stadt Velbert)
Außenaufnahme der Stadt Morag

MoVe - unter diesem Motto sind wir zu heute zu einem Jugendaustausch zwischen Morąg und Velbert aufgebrochen. Wir, das sind Virginia, Leoni, Sena, Kassandra, Lina, Kai, Moricz, Dominika, Joy, Blerta, Erika und Chiara. Wir alle sind Schülerinnen und Schüler aus Velbert und berichten in der nächsten Woche an dieser Stelle von den Erlebnissen und Eindrücken, die wir auf dem Austausch sammeln.

Nach einigen Vorbereitungstreffen ging es heute um 6 Uhr am Morgen endlich los. Wir haben uns alle am Rathaus in Velbert getroffen und sind dann zusammen zum Flughafen nach Dortmund gefahren.  Der Flug dauerte circa 1,5 Stunden und verlief für uns ruhig. Am Flughafen Danzig sind wir dann gegen 10 Uhr gelandet. Von dort aus fuhren wir dann mit einem Bus nach Morąg, wo wir die nächste Woche verbringen werden. Morąg liegt im polnischen Verwaltungsbezirk Ermland-Masuren und hat ungefähr 15.000 Einwohner.


Im Hotel kamen wir gegen 12:30 Uhr an, bezogen unsere Zimmer und hatten anschließend ein typisch polnisches Mittagessen. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum stellvertretenden Bürgermeister von Morąg. Dort wurden wir herzlichst empfangen und es wurde uns die Geschichte der Stadt etwas näher gebracht. Ebenfalls trafen wir dort die polnischen Jugendlichen und stellten uns einander vor.
Um 18 Uhr ging es dann weiter zum Abendessen in eine naheliegende Mensa eines Gymnasiums. Zurück im Hotel verbrachten wir den Abend zusammen mit den polnischen Jugendlichen, um uns mithilfe von Spielen weiter kennenzulernen.

Stadt Velbert
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