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Jugendbegegnung in Velbert vom 11. bis 18. Februar 2018

Alle Texte von Moricz Hübinger

Sonntag, 18. Februar

Die Gruppe hat den Austausch genossen und viele neue Eindrücke gesammelt (Foto: Weichelt/ Stadt Velbert)
Gruppenfoto auf der Treppe vor einem Gebäude

Heute war der letzte Tag der Jugendbegegnung. Die polnischen Schüler führen gegen 6 Uhr los zum Flughafen nach Dortmund, trotz der frühen Uhrzeit ließen wir uns es nicht nehmen, noch einmal aufzustehen um uns persönlich zu verabschieden. Es war eine sehr schöne Zeit, die wir mit ihnen gemeinsam hier verbringen konnten. Als unsere – mittlerweile kann man schon sagen – polnischen Freunde dann weg waren, konnten wir uns nochmal hinlegen, denn heute gab es das Frühstück erst um 9 Uhr!
Wir nutzten die Zeit nach dem Frühstück noch, um die Jugendbegegnung ein bisschen zu reflektieren. Danach hieß es dann für uns: Zimmer aufräumen, Sachen packen und nach Hause fahren.

Erika hat sich fest vorgenommen, nach diesem Austausch noch einmal nach Polen zu fahren: „Ich bin froh, dass ich Teil dieses Austauschprojektes war und umso mehr macht es mich traurig, dass dieses nun beendet ist. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und eine schöne Zeit gehabt”. Leoni sagt: „Der Austausch mit Morag war im Großen und Ganzen eine gute Erfahrung. Auch wenn die Organisation an manchen Stellen verbesserungswürdig war, denke ich, dass es sich lohnt an einem erneuten Austausch teilzunehmen. Ich hoffe dass eine Partnerschaft mit Velbert entwickelt werden kann“. Auch Kai zieht ein positives Fazit: „Bei der Jugendbegegnung habe ich viele nette und interessante Menschen kennengelernt. Ich denke, dass ich diesen Austausch nie vergessen werde.” Dominika schließt sich dem an: „Ich fand die Jugendbegegnung sehr schön, da polnisch meine Muttersprache ist, war es umso schöner. Ich habe mich gerne mit allen unterhalten. Ich bin wirklich froh, dabei gewesen zu sein.” Kassandra findet, dass so ein Austausch genau das Richtige sei, um die andere Kultur kennenzulernen, „und ich finde es bemerkenswert wie eng doch manche Beziehungen geworden sind. Ich denke die polnischen Jugendlichen nehmen genauso wie wir Deutschen wundervolle Erfahrungen aus dem Aufenthalt mit.“ Virginia sagt: „Ich habe den Austausch voll und ganz genossen und würde jeder Zeit wieder nach Polen fahren oder einen polnischen Gast in Empfang nehmen.”

Samstag, 17. Februar

In Köln durfte das obligatorische Foto vor dem Dom nicht fehlen (Foto: Susok/ Stadt Velbert).
Menschengruppe vor einer Kirche

Der heutige Tag hat wie gewohnt mit einem ausgewogenen Frühstück um 8 Uhr begonnen. Danach haben wir uns ganz entspannt fertig gemacht, damit wir nach Köln aufbrechen konnten. Dort angekommen, hatten wir erst einmal Freizeit, ein Teil der Schüler war am Alten Markt in der Chocolaterie, eine Heiße Schokolade trinken. Auf den Rat von unserer Betreuerin Susanne ist ein Teil von uns in einen Laden namens  “Manufaktum” gegangen, in dem es von Lebensmitteln bis Kleidung alles gab. Dort verbrachten wir einige Zeit bis wir uns um 14 Uhr am Kölner Dom trafen. Von dort aus starteten wir eine 2-stündige Stadtführung die sowohl auf Deutsch als auch auf Polnisch stattfand. Durch diese lernten wir die Kölsche Geschichte näher kennen. Als die Stadtführung mit 24 erschöpften Jugendlichen zu Ende ging, traten wir den Weg zurück nach Velbert an. Nach einer kleinen Pause im Jugendgästehaus ließen wir den Tag mit einem Griechischen Abend ausklingen. Wir haben Tänze gezeigt gekriegt, aber auch selber getanzt, zudem hielt Sena einen Vortrag über Igoumenitsa, eine der drei Partnerstädte Velberts. Anschließend gab es ein griechisches Buffet. Wir können alle sagen, dass wir den letzten Abend sehr genossen haben!

Freitag, 16. Februar

Der Landtagsabgeordnete Martin Sträßer zeigt der Gruppe den Plenarsaal (Foto: Hübinger)
Innenaufnahme, Sitzbänke, dahinter Menschengruppe
Die Rheinkniebrücke in Düsseldorf (Foto: Weichelt/ Stadt Velbert)
Im Vordergrund Bäume, dahinter eine Brücke über einem Fluss

Heute stand auf dem Plan für den Tag ein Besuch in Düsseldorf und im Landtag Nordrhein-Westfalens und wie jeden Morgen begann der Tag viel zu früh, denn um 8 Uhr gab es Frühstück. Nach dem wir gefrühstückt haben, ging es nach Düsseldorf. Gegen 10 Uhr kamen wir im Landtag an. Der Landtagsabgeordnete für Velbert und Wülfrath, Martin Sträßer, empfing uns dort. Die Führung durch den Landtag war sehr interessant. Wir besuchten den Plenarsaal und mehrere Sitzungssäle. Als wir vor dem Plenarsaal standen und uns die Wand mit den Gemälden der Landtagspräsidenten erklären ließen, kam uns zufälligerweise der amtierende Landtagspräsident, André Kuper, entgegen. Er hatte gerade eine Israelische Delegation empfangen und lud uns kurz in sein Büro an und hielt spontan eine Rede. Leider musste er aufgrund seines engen Terminplans weiter, aber wir bedanken uns für den schönen Empfang!
Danach hatten wir die seltene Möglichkeit den Plenarsaal zu besuchen und dort Fotos zu machen, so stand jeder auch mal am Rednerpult. Nach der Landtagsbesichtigung hatten wir dir Möglichkeit Martin Sträßer einige Fragen, auch politische Fragen, zu stellen. Anschließend gab es ein gemeinsames Essen in der Kantine des Landtags, auch Martin Sträßer blieb noch. Nach dem wir im Landtag fertig waren, fuhren wir alle noch hoch auf den Rheinturm. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick über Düsseldorf und die Umgebung. Danach hatten wir Freizeit in Düsseldorf.
Gemeinsam mit den polnischen Schülern erkundeten wir die Stadt. Am Abend kamen wir dann zurück nach Velbert, es gab noch ein gemeinsames Abendessen, bevor der Tag dann für uns zu Ende war.

Donnerstag, 15. Februar

Am Donnerstag gab es eine Führung durch den Dom in Neviges (Foto: Weichelt/ Stadt Velbert)
Außenaufnahme, Betongebäude, davor Bäume
Den Abend verbrachte die Gruppe im städtischen Jugendzentrum Neviges (Foto: Hübinger)
Innenaufnahme, Menschen sitzen an Tischen, im Hintergrund ein Billardtisch

Eigentlich brauchen wir es gar nicht mehr zu erwähnen, dass wir uns wie jeden Morgen pünktlich um 8 Uhr zum Frühstück trafen. Um halb 10 trafen wir uns dann, um gemeinsam den Schulkomplex “Bleibergquelle” zu besuchen.
Dort wurde uns kurz etwas zur Schule erklärt, bevor wir dann den Musikunterricht der Klasse 13A besuchten. Im Unterricht druckten die Schüler kurzfristig Liedtexte zu bekannten Liedern aus, so dass wir gemeinsam singen konnten, was eine echt schöne Erfahrung war. Die Musiklehrerin der Klasse war auch schon öfters in Polen und spielte beziehungsweise sang uns auch ein polnisches Lied vor, obwohl sie gar kein Polnisch sprechen kann. Anschließend lauschten wir noch kurz in die Chorprobe des Chores für das Musical der Schule rein um danach einen kleinen Schulrundgang zu unternehmen. Dabei wurde uns, aber vor allem den polnischen Jugendlichen, das außergewöhnliche Lernkonzept der Schule erläutert. Gegen 12 Uhr erreichten wir dann die Mensa, um dort, in einem in den polnischen Nationalfarben geschmückten Raum, zu essen. Es gab, typisch deutsch, Grünkohl und Kartoffeln mit Mettwürstchen. Danach kehrten wir zurück in die Jugendherberge und hatten erstmal eine kleine Pause, denn nach diesem Programm waren wir alle etwas müde. Eine kleine Gruppe mutiger Teilnehmer traute sich noch in die Velberter Fußgänger Zone, was bei dem Wetter allerdings nicht so das schönste Erlebnis war.


Um 15 Uhr ging es dann weiter mit dem Programm. Wir begaben uns nach Neviges. In Neviges erwartete und eine Besichtigung des Nevigeser Doms. Es war eine sehr interessante Führung, denn für uns Velberter ist der Dom etwas recht alltägliches, obwohl er ein recht erstaunliches Bauwerk ist. Nach der Führung beschlossen wir spontan noch das Nostalgie Café in der Nähe vom Dom zu besuchen, denn wir waren eine Stunde vor dem Zeitplan.
Nach diesem kurzen Abstecher trafen wir uns im Jugendzentrum in Neviges.
Hier konnten wir dann unseren Abend verbringen. Es gab vieles zu tun, während ein Teil von uns Billard spielte, spielten die anderen lieber Tischkicker. Zwischendurch gab es zum Abendessen Pizza. In Polen gibt es keine Jugendzentren ähnlich wie diese bei uns, insofern war es für sie eine ganz schöne Erfahrung, so einen Treffpunkt für Jugendliche kennenzulernen. Als wir dann um 21 Uhr wieder zurückkamen, waren alle müde und geschafft von diesem interessanten Tag.

Mittwoch, 14. Februar

Den freien Nachmittag verbrachten einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei Schwarzlichtminigolf in Wuppertal (Foto: Hübinger).
Innenaufnahme, Schwarzlicht-Minigolfbahn

Nach dem wir heute wie gewohnt um 8 Uhr gefrühstückt hatten, ging es um 9 Uhr los mit einem Besuch des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Velbert-Mitte. Dort wurden wir durch den Schulleiter Reinhard Schürmann in Empfang genommen. Nach einer kurzen Begrüßung, Interviews mit der Presse sowie Fotos wurden wir alle einmal durch die Schule geführt. Diese Schulführung wurde geplant und in die Tat umgesetzt von Teilnehmern dieses Austausches aus der deutschen Gruppe, die selbst dort an der Schule sind. Nach diesem Rundgang trafen wir uns in der Sporthalle wieder, um einige Spiele zu spielen. Gemeinsam spielten wir unter anderem Völkerball. Das kannten die polnischen Jugendlichen zu unserer Verwunderung gar nicht. Doch nach dem wir ihnen kurz die Regeln erläutert haben, konnte es auch losgehen. Als wir dann in der Sporthalle fertig waren, bekamen wir noch etwas zu essen, bevor wir dann ab 13 Uhr den restlichen Tag mit unseren Austauschpartnern frei gestalten durften.

Eine kleinere Gruppe bestehend aus 8 Personen machte sich auf nach Wuppertal, um den polnischen Jugendlichen die einmalige Schwebebahn zu zeigen und um danach noch Schwarzlicht Minigolf zu spielen. Leider war die Schwebebahn zu der Zeit, in der wir vorhatten, diese zu zeigen aufgrund einer Störung außer Betrieb, was sehr schade war. Daraus resultierte dann auch, dass wir anstatt einer Stunde, fast zwei brauchten um an unserem Ziel anzukommen. Eine andere Gruppe fuhr nach Essen um dort Lasertag zu spielen und später auch noch Eislaufen zu gehen. Am Abend gab es bei vielen noch zu Hause im Kreise der Familie mit den Autauschpartnern was zu essen, auch waren ein paar in der Kirche, den Aschermittwoch ist für Christen ein wichtiger Feiertag. Der heutige Tag gab uns die Möglichkeit unseren Austauschpartnern mal ein bisschen das Leben außerhalb von Velbert zu zeigen und ihnen unseren Alltag näher zu bringen.

Dienstag, 13. Februar

In Langenberg begann die Führung im Historischen Bürgerhaus (Foto: Weichelt/ Stadt Velbert)
Gebäude von außen
Besuch in der Ausstellung "Grundsteinkiste" im Historischen Bürgerhaus Langenberg (Foto: Weichelt/Stadt Velbert)
Innenaufnahme, eine Frau und ein Mann vor Kunstobjekten

Der heutige Tag startete mal wieder pünktlich um 8 Uhr mit einem Frühstück in der Jugendherberge. Danach besuchten wir die Firma HUF in Velbert. Nach einer kurzen Präsentation zur Firmengeschichte und den Bereichen in denen die Firma tätig ist, hatten wir die Möglichkeit an einer Führung durch die Firma teilzunehmen. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt: alle Polen in einer und alle Deutschen in einer Gruppe. Einer der Mitarbeiter bei HUF, der polnisch sprechen konnte, erklärte den polnischen Jugendlichen die Vorgänge in der Firma, ein anderer Mitarbeiter machte das für uns auf Deutsch.
Es war sehr interessant, auch für uns als Velberter, denn so eine Führung erhält man nicht alle Tage.
Anschließend begaben wir uns ins Landhaus Stolberg, um uns mit einer typischen Bergischen Kaffeetafel zu stärken. Auch wenn es in diesem Blog so aussieht, nein wir essen nicht den ganzen Tag ;-).
Gut versorgt und mindestens ebenso gut gelaunt ging es dann weiter nach Langenberg. Dort erwartete uns eine Führung durch die Stadt, sowie durch das Bürgerhaus. Das neu eröffnete Bürgerhaus war natürlich ein Highlight, ebenso wie die benachbarte Ausstelllung “Grundsteinkisten“.
Danach besichtigten wir die Langenberger Altstadt, besuchten die evangelische Kirche und gingen durch die schönen Gassen in Langenberg.
Nach einer interessanten Stadtbesichtigung in Langenberg waren wir wieder zurück in der Jugendherberge. Dort hatte Melisa, eine der Teilnehmerinnen, eine Präsentation zum Thema “Europa” vorbereitet. Wir haben anschließend noch darüber diskutiert, was Europa für uns bedeutet. Es war ein interessanter Tag für uns und wir freuen uns auf den nächsten.

Montag, 12. Februar

Die Jugendlichen konnten aus einem großen Kostümfundus schöpfen
Innenaufnahme, Jugendliche in Karnevalskostümen

Der heutige Tag stand unter einem besonderem Motto: “Dä Zoch kütt"! Es war Zeit, unsere polnischen Freunde mal in den Velberter Karneval einzuführen. Wie jeden Tag ging es um Punkt 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück los. Danach hatten wir Zeit uns zu verkleiden, denn vor dem Austausch wurden eine Menge verschiedener Kostüme besorgt. Für jeden Geschmack war etwas dabei, vom Hippie über den Schornsteinfeger bis hin zum Burgfräulein. Gegen 10 kam dann der lang ersehnte hohe Besuch. Das Stadtprinzenpaar Manuel I. und Sandra I. sowie das Kinderprinzenpaar Nico II. und Vanessa I. samt Gefolge kamen zu uns! Die Stimmung war super, auch unsere polnischen Gäste waren begeistert. Zum Schluss wurden noch einige Orden, unter anderem an unsere Betreuer sowie an den Stellvertretenden Bürgermeister Morągs, verliehen und es wurde getanzt.

Begleitet wurden Prinzenpaar und Kinderprinzenpaar von der Kinder- und der Jugendgarde der KG Urgemütlich. Anschließend gab es noch etwas zu Essen bevor wir uns dann in Richtung Innenstadt begaben um den Rosenmontagszug in Velbert mitzuerleben. Die polnischen Jugendlichen waren begeistert, denn etwas Vergleichbares gibt es in Polen nicht. Karneval beschränkt sich dort auf Verkleidungen und Partys.

Es war ein schöner, ausgelassener Nachmittag! Nachdem der Zug an uns vorbeigezogen ist und wir wieder zurück in der Jugendherberge waren, konnten wir unseren Abend frei gestalten. Alle von uns, die noch weiter Karneval feiern wollten verabredeten sich im Paul-Ludowigs-Haus in Wülfrath, der Rest aß noch im Restaurant zu Abend. Als am Abend dann auch die Leute aus Wülfrath zurück in die Jugendherberge kamen, waren diese sichtlich müde. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag, wir bedanken uns bei den Prinzenpaaren, ihrer Begleitung und den zwei Garden dafür, dass sie zu uns gekommen sind!

Sonntag, 11. Februar

Die Teilnehmer des Austauschs im Ratssaal der Stadt Velbert (Foto: Hübinger)
Gruppenfoto, Innenaufnahme
Gemeinsam beantworten die Jugendlichen die Frage, was ihnen am wichtigsten ist (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Zettel, auf denen verschiedene Werte oder Eigenschaften stehen

Auf den heutigen Tag haben wir lange hingefiebert, endlich kommen die polnischen Jugendlichen zu uns und wir können ihnen unsere Stadt zeigen!

Die Polen machten sich schon um 1 Uhr los Richtung Velbert, wir hingegen hatten das Glück, erst gegen halb zehn an der Jugendherberge sein zu müssen. Als die Polen dann gegen 10 Uhr zu uns kamen, war die Wiedersehensfreude riesig, doch es begann unspektakulär nur damit, dass wir unsere Zimmer bezogen.

Um halb zwölf gingen wir dann los zum Rathaus, wo wir mit unserem Bürgermeister Dirk Lukrafka, einigen Vertretern des Rates, Vertretern des Schülerparlaments, dem Europaabgeordneten Dennis Radtke und Vertretern der Presse zum Brunchen verabredet waren. Auch der Stellvertretende Bürgermeister aus Morag, Leszek Biernacki, war mit dabei.

Danach haben wir uns mit den polnischen Jugendlichen wieder in der Jugendherberge getroffen um einige Gruppenspiele zu veranstalten. Es war sehr lustig und hat uns die Möglichkeit gegeben, uns noch besser kennenzulernen. Eine Aufgabe bestand beispielsweise darin, mehrere Begriffe wie zum Beispiel Freiheit, Liebe, Reichtum, etc. ihrer Wichtigkeit nach in einer Pyramide anzuordnen, die Gruppen waren deutsch/polnisch gemischt und so kam es auch zu Diskussionen, welcher Begriff denn jetzt wichtiger ist.

Nach dem Abendessen hatten wir dann noch Freizeit, einige von uns saßen noch zusammen im Gemeinschaftsraum, andere nutzten die Bowlingbahn. Wir freuen uns schon auf morgen, denn dann zeigen wir unseren Gästen mal, was Karneval in Velbert ist! :)

Jugendbegegnungsreise nach Morag (Polen) vom 23. bis 30. Oktober 2017

Montag, 30. Oktober

Herder ist der berühmteste Sohn der Stadt Morag (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Eine Büste von Herder auf einem Gedenkstein


Der Tag heute begann sehr früh, nämlich um 4 Uhr, denn unser Bus zum Flughafen fuhr schon um halb 5 los. Am Flughafen angekommen verlief alles nach Plan, auch der Flug verlief ohne Zwischenfälle und trotz angekündigtem Sturm landeten wir ruhig in Dortmund. Von dort aus fuhren wir gemeinsam zurück nach Velbert, gegen 10 Uhr Morgens waren alle wieder zu Hause. „Mohrungen ist nun eine neue Heimat mit neuen Freunden als Familie“, sagte Erika aus der deutschen Gruppe zum Abschluss der Reise. Über die polnischen Schülern sagte Blerta: „Diese Fahrt hat mir gezeigt wie stark man eine Verbindung mit Menschen aufbauen kann, die eigentlich so anders leben als du“, auch Sena stimmte dem zu: „Die Trennung am letzten Tag war nur erträglich, weil ich wusste dass wir uns bald nochmal treffen. Jetzt warte ich mit Sehnsucht auf den Februar um unsere polnischen Freunde wieder zu sehen“ Joy war der Meinung: „Es macht Sinn internationale Kontakte zu knüpfen, weil dadurch Freundschaften zwischen verschiedenen Kulturen entstehen.“ Leoni fand den Austausch mit Morąg eine gute Erfahrung, „und eine tolle Idee da wir uns mit den polnischen Schülern angefreundet haben und viel über die polnische Kultur und Sprache erfahren haben." Dominika sagt: Der Besuch in Polen war eine schöne Erfahrung für mich. Die Stadt Mohrungen ist etwas besonders. Ich kam ohne große Erwartungen und verließ die Stadt mit vielen Erlebnissen. Ich erinnere mich gerne daran und würde jederzeit nochmal nach Polen fliegen.“ Kassandra freut sich mitgekommen zu sein: „Es war eine wunderbare Entscheidung mit nach Morag zu kommen und dadurch neue Menschen kennenzulernen. Natürlich gibt es immer "ups und downs", aber solange man offen ist werden immer zahlreiche schöne Erfahrungen hervorgehen.“ Moricz stimmte dem auch zu: „Es war eine super Zeit, die wir mit den polnischen Jugendlichen verbringen konnten, ich denke wir haben alle schöne Erfahrungen gesammelt und freuen uns auf den Gegenbesuch im Februar.“
Zum Abschluss noch ein Zitat des Dichters Johann Gottfried Herder welcher in Morąg geboren und aufgewachsen ist. „Reisen. Insonderheit heutzutage für das Ganze eines Staates unentbehrlich . . . Durch Bücher lernt man alles elend kennen . . . Beweis an Sprache, Sitten Gewohnheiten, allem. Vieles läßt sich gar nicht beschreiben: eine Beschreibung wirkt nichts; lebendiger Anblick eines Volks, welche Eindrücke!“ - J.G. Herder, Journal meiner Reise im Jahr 1769.

Sonntag, 29. Oktober

Am Sonntag stand ein Abstecher an die Ostsee auf dem Programm (Foto: Lina Erhart)
Im Vordergrund drei Frauen, im Hintergrund die Ostsee und Wolken
Den letzten Abend verbrachte die Gruppe in Danzigs Altstadt (Foto: Lina Erhart)
Eine Frau steht auf einer Brücke über einem Fluß, im Hintergrund beleuchtete Häuser

Heute war schon wieder frühes Aufstehen angesagt, denn um 8 Uhr ging es los nach Danzig. Gemeinsam mit den polnischen Jugendlichen fuhren wir mit einem Reisebus in die Stadt an der Ostsee. Bevor wir aber nach Danzig fuhren, machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Sopot an den Strand. Dort besuchten wir die bekannte Mole, es war kalt und extrem windig, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Einige von uns machten sogar unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Ostsee Wasser und den wunderschönen Wellen. Nachdem wir alle frierend und teils nass zum Bus zurückkehrten setzten wir unseren Weg nach Danzig fort.

Als wir gegen 13 Uhr ankamen, gab es erstmal in einem polnischen Restaurant was zu Essen. Zufälligerweise, wie am Vortag, Fleischklöße mit Kartoffeln und zur Vorspeise eine Rote Beete Suppe. Anschließend besichtigten wir die Stadt. Da das Wetter allerdings nicht das beste war, kamen wir recht schnell zu einem Ende und wir hatten gemeinsam mit den polnischen Schülern Freizeit. Einige setzen sich in ein Café, andere wiederum besichtigten die Stadt auf eigene Faust.

Am Nachmittag mussten die polnischen Schülern allerdings auch schon wieder zurückkehren, da sie am nächsten Tag wieder in die Schule müssen. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, gleichzeitig freuen wir uns auch schon auf den Gegenbesuch im Februar. Als die Polen abgereist waren, bezogen wir unsere Zimmer für die letzte Nacht in einem Hotel nahe der Altstadt. Der Abend blieb uns zur freien Verfügung, gegen 20 Uhr trafen wir uns in einem Restaurant für das Abendessen. Relativ zügig gingen wir dann aber auch schlafen, da der Flug zurück nach Deutschland am nächsten Tag schon um halb 7 ging.

Samstag, 28. Oktober

Ein letztes gemeinsames Gruppenfoto mit den Jugendlichen aus Morag und Velbert (Foto: Stadt Morag)
Foto einer Grupper Jugendlicher mit Betreuern vor einem Gebäude

Heute war unser letzter Tag in Morąg. Wir trafen uns um 10 Uhr am Herder-Museum in der Stadt. Dort wurden wir dann durch die Ausstellung des Museums geführt. Diese handelte vom Dichter Johann Gottfried Herder, der hier, in Morąg, geboren wurde, von der Geschichte der Stadt Morąg und vom Leben in den alten Zeiten. Besonders interessant waren aus unserer Sicht der Aufbau der damaligen Stadt, der Stammbaum des Adels hier in Morąg und vor allem, die zahlreichen Zitate Herders. Anschließend machten wir noch vor dem Museum ein gemeinsames Gruppenfoto. Danach stand für uns erstmal Freizeit auf dem Plan. Viele nutzen die Gelegenheit noch Einkäufe zu machen und ein paar Souvenirs zu kaufen. Gegen 14 Uhr trafen wir uns dann zum Kaffee und Kuchen im Hotel. Wir hielten gemeinsam das Abschlussseminar ab, um auf die Zeit in Polen zurückzublicken und eine kleine Feedback-Runde abzuhalten. Die polnischen Jugendlichen blieben noch zu einem gemeinsamen Abendessen, es gab zur Vorspeise eine typisch-polnische Hühnerbrühe, die Hauptspeise bildeten Fleischklöße mit Kartoffeln und mal wieder polnischem Krautsalat. Nach dem Essen hatten wir alle Freizeit, die meisten blieben jedoch im Hotel, da es für morgen heißt: Früh aufstehen!

Freitag, 27. Oktober

Der Ausflug zum Nariensee gefällt allen gut (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Drei Jugendliche Mädchen stehen vor einem See
Das Spielgerät beim Indiaca (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Nahaufnahme des Spielgeräts beim Indiaca

Der heutige Tag begann mal wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Der erste Ausflug ging dann in einen nahegelegenen Wald. Dort stellten uns die ortsansässigen Förster die Natur sowie die Nutzung des Waldes näher vor. Es gibt diverse Naturschutzprogramme, durch die der Wald gefördert wird. Leider blieben zur Erkundung des Waldes an sich nur wenige Minuten, wir wären gerne länger geblieben, doch es ging schon wieder weiter, nämlich nach Kretowiny, einem Badeort in der Nähe von Morąg mit Zugang zum Nariensee, dem größten See der Umgebung. Der Strand und vor allem auch der See, sowie der Badebereich waren wunderschön. Leider sind die Temperaturen zu der Jahreszeit hier nicht die idealsten zum Baden, auch wenn wir es gerne ausprobiert hätten. Der geplante Segelausflug ist leider wortwörtlich ins Wasser gefallen. Doch trotzdem blieb Zeit um sich den Hafen anzugucken, der zu dieser Jahreszeit jedoch auch nur wenig besucht ist. Der Weg dahin war aber „abenteuerlich“, mit unserem Bus kämpften wir uns über die polnischen Waldwege. Das war durchaus eine interessante Erfahrung.

Als wir wieder zurück in Morąg waren, gab es erstmal Mittagessen, es gab Fisch, Kartoffeln und den leckeren polnischen Krautsalat. Nach der stärkenden Mahlzeit ging es weiter in die städtische Bibliothek. Dort sahen wir uns zuerst eine Fotoausstellung zum Thema „Das Buch wird Wirklichkeit“ an. Dieses Projekt wurde von Schülern aus Morąg gestaltet und verwirklicht. Die professionellen Fotografen und Mitarbeiter halfen ihnen lediglich dabei. Danach hatten wir Zeit uns die Bibliothek anzuschauen. Im ganzen Gebäude ist der Internetzugang für jeden frei, man kann Filme ausleihen, CDs und natürlich auch jede Menge Bücher. Doch es ist auch möglich einen der zahlreichen Computer zu verwenden oder sich mit Freunden zum XBox spielen zu verabreden.

Nachdem wir uns alles begeistert angesehen haben ging es weiter in eine Turnhalle, um dort gemeinsam mit den polnischen Schülern Sport zu treiben. Auf dem Plan standen unter anderem Volleyball, Hockey und Indiaca. Indiaca ist eine aufstrebende Sportart die dem klassischen Volleyball sehr ähnelt. Es geht, wie im Volleyball, darum, die Feder, mit höchstens drei Berührungen in der eigenen Hälfte, in die gegnerische Hälfte zu befördern. Dabei stehen sich in jedem Team jeweils fünf Spieler gegenüber. In Morąg erfreut sich die Sportart seit ca. 5 Jahren immer weiter zunehmender Beliebtheit. Die Morąger Mannschaft gewann bei den 5. Indiaca Jugendweltmeisterschaften in Estland in einer Kategorie den 1. Platz und in zwei Kategorien den 2. Platz. Für uns war es erstmal ungewohnt mit der Feder zu spielen, doch nach und nach fanden wir Spaß daran und wurden auch immer besser. Auch im Volleyball und Hockey wurden wir mit der Zeit immer besser. Es machte sehr viel Spaß gemeinsam mit den polnischen Jugendlichen zu spielen, am Ende waren wir auch alle entsprechend erschöpft, doch es war ein gelungener Nachmittag.

Donnerstag, 26. Oktober

Das Hallenbad in Morag (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Außenansicht eine Schwimmbads mit Glasfront, davor Jugendliche
Die Gruppe macht Pierogi (Foto: Susok / Stadt Velbert)
Drei Jugendliche beim Kneten des Pierogi-Teiges

Heute erwartete uns ein interessanter Tag. Wir mussten erst um 9:30 frühstücken und hatten somit endlich mal die Möglichkeit auszuschlafen.
Als erstes ging es dann nach dem Frühstück ins Kulturzentrum. Dort stellten wir uns gegenseitig unsere Nationen und die Kultur vor. Das endete damit, dass wir alle gemeinsam „Schni-, Schna-, Schnappi“ gesungen haben, es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Danach ging es ins Schwimmbad der Stadt mit dem Namen „Morąska Perła", das heißt soviel wie  „Perle Mohrungens“. Dort verbrachten wir dann zwei Stunden, uns hat es viel Spaß und war auch eine Abwechslung zum sonstigen Programm. Das Schwimmbad bietet verschiedene Attraktionen wie zum Beispiel eine Sauna, Whirlpools und sogar eine Wasserrutsche! Erschöpft ging es dann in die wohlverdiente Pause. Die meisten von uns begaben sich ins Hotel um sich vor dem noch anstehenden Kochkurs ein bisschen auszuruhen.  Gegen 18 Uhr versammelten wir uns dann im Hotel zum Kochen. Auf dem Plan standen die typisch polnischen Pierogis. Natalia zeigte uns, wie man den Teig macht.
Anschließend, waren wir alle damit beschäftigt die Pierogis aus dem vorher gemachten Teig zuzubereiten. Nachdem wir diese auch noch gekocht hatten, haben wir sie zusammen gegessen. Natürlich schmeckten die Pierogis uns allen sehr gut!

Unser Rezept für die Pierogis zum Nachkochen:
Zutaten für 5 Personen:

- 500 Gramm Mehl
- ½ Esslöffel Speiseöl
- ca. 375 ml heißes Wasser

Zubereitung:

Das Mehl langsam und gleichmäßig mit Wasser vermengen. Anschließend die entstandene Masse kneten bis sie gut vermischt ist. Das Speiseöl in eine geknetete Mulde hinzugeben und weiterkneten. Den Teig ausrollen und in einer runden Form ausstechen.
Danach einen Teelöffel einer beliebigen Füllung hinzugeben und die ausgestochenen Pierogis einmal in der Mitte falten und an den Rändern verschließen durch zusammendrücken. Gegebenenfalls die Ränder noch mit Wasser anfeuchten. Die fertigen Pierogis solange kochen, bis sie an die Oberfläche kommen.

Mögliche Füllungen:

- Kraut mit Pilzen
- Hackfleisch
- Süßer Quark
- etc.

Mittwoch, 25. Oktober

Leon Kruczkowski-Schule in Morag (Foto: Chiara Kannert)
Außenansicht eines Schulgebäudes
Galeria Warmińska in Olsztyn (Foto: Dominika Barszczak)
Außenansicht eines Einkaufszentrums

Nach einer kurzen Nacht ging es heute um 7:30 Uhr wieder los. Heute stand ein gemeinsamer Tag mit unseren Austauschschülern samt Schulbesuch in der Leon Kruczkowski-Schule auf dem Plan. Nachdem wir am Hotel abgeholt wurden, gab es ein leckeres Frühstück in den Familien. Obwohl wir bei uns im Moment Herbstferien haben, machten wir uns danach auf den Weg in die Schule, denn in Polen gibt es keine Herbstferien, die Schüler haben Unterricht. Selbstverständlich war der Unterricht komplett auf Polnisch und somit für die meisten von uns nicht zu verstehen. Dennoch war es eine interessante Erfahrung, mal den Unterricht in einem anderen Land mitzuerleben, der sich durchaus unterscheidet. Als erstes ist uns aufgefallen, dass weniger Schüler in einer Klasse sind. Außerdem gab es keine mündliche Mitarbeit, so wie wir es aus Deutschland kennen. Stattdessen haben die Lehrer mithilfe einer Präsentation den Unterrichtsstoff erläutert und die Schüler haben mitgeschrieben.


Die Zeit nach der Schule stand uns zur freien Verfügung. Viele machten sich auf den Weg in die nahegelegene Stadt Olsztyn (Allenstein), um dort beispielsweis das große Einkaufszentrum Galeria Warmińska zu besuchen, Bowlen zu gehen oder die Trampolinhalle zu besuchen. Während der Ausflüge hatten wir viel Zeit, uns mit den polnischen Jugendlichen auszutauschen, wir haben uns alle näher kennengelernt und viel Spaß gehabt, auch wurde zusammen musiziert. Als wir am Abend alle erschöpft wieder im Hotel ankamen, nutzten wir den übrig gebliebenen Abend noch, um unsere Erlebnisse des Tages auszutauschen. Der Tag bot einen sehr interessanten Einblick in den polnischen Alltag und wir bedanken uns für die Gastfreundlichkeit der Familien.

Dienstag, 24. Oktober

Stadtführung durch Morag (Foto: Susok/ Stadt Velbert)
Stadtführung durch Morag
Eine kleine Tanzeinlage auf dem Zebrastreifen (Foto: Lina Erhart)
Jugendliche tanzen auf der Straße
Austausch der Wichtelgeschenke (Foto: Lina Erhart)
Zwei Jugendliche tauschen Geschenke aus

Nach einem sehr schönen gestrigen Tag erwartete uns heute Morgen ein ausgiebiges Frühstück. Um 9 Uhr trafen wir uns mit den polnischen Jugendlichen zu einer Stadtbesichtigung. Es war zwar ziemlich kalt, aber auch sehr interessant, denn wir haben einen guten Überblick über die Stadt bekommen. Die mittelalterliche Burg war eines unserer Highlights, das ebenfalls ein Wahrzeichen Morągs ist. Anschließend haben wir die Aufgabe bekommen, in Zweierteams eine Stadtrallye zu lösen. Etwas eingefroren machten wir uns auf den Weg. Dies war ein guter Zeitpunkt, um unsere Partner aus Morąg näher kennenzulernen, was unser Verhältnis aufgelockert hat.

Als wir mit der Rallye fertig waren, verbrachten wir noch etwas Zeit in diversen gemütlichen Cafés. Unsere deutsch-polnische Gruppe machte sich auf zum Mittagessen, es gab Hähnchenfilet und Kartoffeln. Wie immer in überdimensional großen Portionen - verhungern scheint hier unmöglich zu sein ;-). Nach dem Mittagessen verbrachten wir noch einige Zeit in der Stadt.

Am Nachmittag trafen wir uns für einen Workshop zum Thema Identität und Heimat im Kulturzentrum. Jeder von uns hat sich im Vorfeld Gedanken gemacht zum Thema Heimat und etwas passendes als Gastgeschenk mitgebracht, wie zum Beispiel Velberter Schrott und andere Süßigkeiten aus unseren Herkunftsländern. Diese Geschenke übergaben wir dann an die polnischen Jugendlichen. Gestern kündigten die Polen schon an, dass wir unsere Tanzkünste heute weiter perfektionieren werden. Also schoben wir kurzerhand die Stühle zur Seite und legten los. Es hat viel Spaß gemacht und klappte schon viel besser als am Vortag.

Um die jeweils andere Sprache noch etwas besser kennenzulernen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und spielten ein deutsch-polnisches Sprachspiel. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen. Manche von uns nutzten den freien Abend noch gemeinsam. Es war ein gelungener und anstrengender Tag, doch wir freuen uns auch schon auf Morgen!

Montag, 23. Oktober

Die Velberter Jugendlichen nach ihrer Ankunft in Morag (Foto: Stadt Velbert)
Jugendgruppe aus Velbert vor ihrem Hotel in Morag
Blick auf das Historische Rathaus Morags (Foto: Stadt Velbert)
Außenaufnahme der Stadt Morag

MoVe - unter diesem Motto sind wir zu heute zu einem Jugendaustausch zwischen Morąg und Velbert aufgebrochen. Wir, das sind Virginia, Leoni, Sena, Kassandra, Lina, Kai, Moricz, Dominika, Joy, Blerta, Erika und Chiara. Wir alle sind Schülerinnen und Schüler aus Velbert und berichten in der nächsten Woche an dieser Stelle von den Erlebnissen und Eindrücken, die wir auf dem Austausch sammeln.

Nach einigen Vorbereitungstreffen ging es heute um 6 Uhr am Morgen endlich los. Wir haben uns alle am Rathaus in Velbert getroffen und sind dann zusammen zum Flughafen nach Dortmund gefahren.  Der Flug dauerte circa 1,5 Stunden und verlief für uns ruhig. Am Flughafen Danzig sind wir dann gegen 10 Uhr gelandet. Von dort aus fuhren wir dann mit einem Bus nach Morąg, wo wir die nächste Woche verbringen werden. Morąg liegt im polnischen Verwaltungsbezirk Ermland-Masuren und hat ungefähr 15.000 Einwohner.


Im Hotel kamen wir gegen 12:30 Uhr an, bezogen unsere Zimmer und hatten anschließend ein typisch polnisches Mittagessen. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum stellvertretenden Bürgermeister von Morąg. Dort wurden wir herzlichst empfangen und es wurde uns die Geschichte der Stadt etwas näher gebracht. Ebenfalls trafen wir dort die polnischen Jugendlichen und stellten uns einander vor.
Um 18 Uhr ging es dann weiter zum Abendessen in eine naheliegende Mensa eines Gymnasiums. Zurück im Hotel verbrachten wir den Abend zusammen mit den polnischen Jugendlichen, um uns mithilfe von Spielen weiter kennenzulernen.

Stadt Velbert
Stadtverwaltung
Thomasstr. 1, 42551 Velbert

Tel.: 02051/26-0 (Zentrale)
Fax: 02051/26-25 99

E-Mail: stadt@velbert.de