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Aktuelles

Fördergelder für internationalen Jugendaustausch in Velbert

Das Jugendparlament und die Stadt Velbert erhalten vom Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro. Mit der Unterstützung aus dem Programm „Europa bei uns zuhause“ soll im Rahmen der Europawoche im Mai 2020 ein internationaler Jugendaustausch stattfinden. Dazu hat das Jugendparlament Jugendliche aus den fünf Velberter Partnerstädten – Châtellerault/Frankreich, Corby/England, Igoumenitsa/Griechenland, Podujeva/Kosovo sowie Morag/Polen – eingeladen, nach Velbert zu kommen. In Workshops und bei weiteren gemeinsamen Aktionen, wollen die Jugendlichen Ideen für die Zukunft Europas entwickeln. Diese Jugendbegegnung soll der Auftakt für eine dauerhafte Kooperation sein, in der die Jugendlichen sich gegenseitig bei ihren Vorhaben unterstützen und einander helfen, sich einzubringen.

Über den genauen Ablauf des Austauschs und die geplanten Aktionen wird rechtzeitig informiert.

Europa bei uns zuhause, gefördert durch den: Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Jugendparlament zu Gast bei Kerstin Griese

Das Sprecherteam des Jugendparlaments, Dominika Barszczak und Steven Schiwy, bedanken sich bei Kerstin Griese (MdB) für die Einladung und das offene Gespräch (Foto: Theo Zimmermann)
Innen, drei Menschen, blicken lächelnd zur Kamera

Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag im Bundestag aus? Mit dieser Fragestellung fuhren wir – 18 Delegierte des Jugendparlaments – am Dienstag, 12. März, nach Berlin. Begleitet wurden wir vom ersten stellvertretenden Bürgermeister Emil Weise und der Geschäftsführerin des Jugendparlaments, Susanne Susok, die die Fahrt auch organisierten und den Kontakt zu der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese herstellten.
Innerhalb von zwei Tagen wollten wir nicht nur die Hauptstadt kennenlernen, sondern auch einen Einblick in den Bundestag und den Beruf des Politikers erhalten. Den Dienstag nutzten wir für Sightseeing: Brandenburger Tor, Reichstag, Bundestag und eine super Führung mit einem Berliner Studenten über zahlreiche versteckte, künstlerisch genutzte Hinterhöfe waren Teil des Programms. Natürlich mit ausreichend Foto-Stopps! Am Abend besuchte ein Teil der Gruppe zusätzlich das bunt verzierte Reststück der Berliner Mauer, wir waren überrascht wie dünn diese doch ist. Es ist nicht vorstellbar, dass diese Mauer einst nicht nur eine Stadt und ein Land teilte, sondern zwei Welten trennte.
Die ganz tapferen Nachteulen von uns, besuchten anschließend erneut das Brandenburger Tor, um die stimmungsvolle Beleuchtung und die Ruhe der Nacht zu genießen.
Nach einer kurzen Nacht im Jugendgästehaus konnten wir endlich in den Bundestag. Dort erwartete uns zunächst Kerstin Griese für eine Gesprächsrunde in der wir unsere politischen Fragen zur Entwicklung Europas, dem Klimaschutz sowie dem Aufschwung rechter Parteien stellen konnten. Sie gewährte uns auch einen Einblick in ihren Alltag, ihren Terminplan und ihr Gehalt. Im Anschluss freuten wir uns über den schönen Ausblick auf die Spree beim Mittagessen und nahmen an einer Plenarsitzung teil, auf der Gästetribüne natürlich. Wir erlebten einige bekannte Politiker hautnah, auch wenn die Fragestunde der Abgeordneten an die Regierung uns wohl doch eher gelangweilt hat. Verkehrspolitik scheint nicht unbedingt unser Thema zu sein. Trotzdem war es für uns alle eine großartige Erfahrung und beim anschließenden Kuppel Besuch konnten wir den Blick über fast ganz Berlin schweifen lassen.
Vor unserer Abreise besichtigten wir das Holocaust-Mahnmal. Die zum Teil meterhohen Säulen, die jeweils mehrere tausend ermordete Juden repräsentieren, hinterließen in uns allen ein mulmiges Gefühl.
Wir lernten innerhalb dieser zwei Tage die historisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt kennen, erfuhren neues über das Leben als Politiker und erhielten interessante Einblicke in das „echte“ Berlin dank vielen spontanen Gesprächen mit Einheimischen. Und ganz nebenbei sind wir nicht mehr nur Delegierte, sondern richtige Freunde geworden.

Hannah Wolter, Delegierte des Jugendparlamentes

Das Schülerparlament im Landtag Nordrhein-Westfalen

Abgeordnete des Schülerparlaments zu Gast beim Landtagsabgeordneten Martin Sträßer (Foto: M. Jagd)
Acht Jugendliche, zwei Erwachsene, innen, auf einer Treppe

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Martin Sträßer besuchten die Delegierten des Schülerparlaments zum Ende ihrer Wahlperiode den Landtag NRW. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Kantine des Landtags, einer Führung und einem Vortag über die Entstehung und Arbeit des Landtags NRW, wurden die Delegierten von Herrn Sträßer begrüßt. In einem einstündigen Gespräch tauschten sich die "Nachwuchs-Politiker" mit dem Abgeordneten über aktuelle politische Themen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und auf europäischer Ebene aus. Am Ende einer lebhaften Diskussion lobte Herr Sträßer das politische Engagement der Jugendlichen und bedankte sich dafür. Er ermutigte die Delegierten ihre politischen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und sich weiterhin für die Wünsche, Fragen und Anliegen der Kinder und Jugendlichen in Velbert einzusetzen.

Das Schülerparlament auf Wanderschaft

Die drei Velberter Bürgermeister zusammen mit Abgeordneten des Schülerparlaments
Gruppenbild an einem Wanderweg

Jugendliche aus dem Velberter Schülerparlament haben das schöne Wetter Anfang April genutzt, um zusammen mit Bürgermeister Dirk Lukrafka und seinen Stellvertretern Emil Weise und Volker Münchow zu wandern. Vom Nizzabad in Velbert-Langenberg führte das erste Teilstück nach Hattingen zum Restaurant „Zur Blume“. Dort war die Velberter Delegation mit dem Hattinger Bürgermeister Dirk Glaser, seiner Stellvertreterin Margret Melsa und Mitgliedern des Hattinger Jugendparlaments verabredet. Nach dem Mittagessen setzten alle gemeinsam die Wanderung fort bis zum Busbahnhof in Velbert-Nierenhof. Unterwegs nutzte die Gruppe die Zeit, um einander besser kennen zu lernen.

Presseberichte

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