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Aktuelles

Konstituierende Sitzung des Jugendparlaments - Ein neues Sprecher-Team vertritt das Gremium nach außen

Mit neuen Mitgliedern und neuen Ideen hat am Donnerstag, 17. Dezember, das Velberter Jugendparlament seine Arbeit aufgenommen. Die konstituierende Sitzung fand im SKYROOM des Stadion Velbert statt eingeladen worden. Neben den Wahlen für den Kreisjugendrat und den KiJuRat NRW wurde auch ein neues Sprecherteam bestimmt, das das Jugendparlament nach außen vertritt und die künftigen Sitzungen leiten wird. Das Sprecherteam bilden ab sofort Niklas Flick und Johannes von Rath. Beide freuen sich auf ihre zukünftige Rolle und bedanken sich bei dem vorherigen Sprecherteam Dominika Barszczak und Fynn Stolte für ihren Einsatz.

Das Jugendparlament ist für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Es ist ein unabhängiges Gremium, das sich unter anderem aus Kindern und Jugendlichen ab der fünften Klasse der städtischen weiterführenden Schulen zusammensetzt. Die 34 Nachwuchsparlamentarier vertreten die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen in der Stadt und bieten ein Forum für Mitsprache und Mitbestimmung. Zu einzelnen Themengebieten werden in den kommenden Wochen Arbeitsgruppen gebildet, die sich intensiver mit bestimmten Inhalten beschäftigen.

Fördergelder für internationalen Jugendaustausch in Velbert

Dem Jugendparlament und der Stadt Velbert wurde vom Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro zugesagt. Mit der Unterstützung aus dem Programm „Europa bei uns zuhause“ sollte im Rahmen der Europawoche im Mai 2020 ein internationaler Jugendaustausch stattfinden. Dazu hatte das Jugendparlament Jugendliche aus den fünf Velberter Partnerstädten – Châtellerault/Frankreich, Corby/England, Igoumenitsa/Griechenland, Podujeva/Kosovo sowie Morag/Polen – eingeladen, nach Velbert zu kommen. In Workshops und bei weiteren gemeinsamen Aktionen, wollten die Jugendlichen Ideen für die Zukunft Europas entwickeln. Diese Jugendbegegnung sollte der Auftakt für eine dauerhafte Kooperation sein, in der die Jugendlichen sich gegenseitig bei ihren Vorhaben unterstützen und einander helfen, sich einzubringen.

Wegen der Corona-Pandemie konnte der Austausch nicht wie geplant durchgeführt werden. Sofern es die Lage zulässt, soll die Aktion 2021 nachgeholt werden. Über den genauen Termin des Austauschs und die geplanten Aktionen wird rechtzeitig informiert.

Das Jugendparlament zu Gast bei Kerstin Griese

Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag im Bundestag aus? Mit dieser Fragestellung fuhren wir – 18 Delegierte des Jugendparlaments – am Dienstag, 12. März, nach Berlin. Begleitet wurden wir vom ersten stellvertretenden Bürgermeister Emil Weise und der Geschäftsführerin des Jugendparlaments, Susanne Susok, die die Fahrt auch organisierten und den Kontakt zu der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese herstellten.
Innerhalb von zwei Tagen wollten wir nicht nur die Hauptstadt kennenlernen, sondern auch einen Einblick in den Bundestag und den Beruf des Politikers erhalten. Den Dienstag nutzten wir für Sightseeing: Brandenburger Tor, Reichstag, Bundestag und eine super Führung mit einem Berliner Studenten über zahlreiche versteckte, künstlerisch genutzte Hinterhöfe waren Teil des Programms. Natürlich mit ausreichend Foto-Stopps! Am Abend besuchte ein Teil der Gruppe zusätzlich das bunt verzierte Reststück der Berliner Mauer, wir waren überrascht wie dünn diese doch ist. Es ist nicht vorstellbar, dass diese Mauer einst nicht nur eine Stadt und ein Land teilte, sondern zwei Welten trennte.
Die ganz tapferen Nachteulen von uns, besuchten anschließend erneut das Brandenburger Tor, um die stimmungsvolle Beleuchtung und die Ruhe der Nacht zu genießen.
Nach einer kurzen Nacht im Jugendgästehaus konnten wir endlich in den Bundestag. Dort erwartete uns zunächst Kerstin Griese für eine Gesprächsrunde in der wir unsere politischen Fragen zur Entwicklung Europas, dem Klimaschutz sowie dem Aufschwung rechter Parteien stellen konnten. Sie gewährte uns auch einen Einblick in ihren Alltag, ihren Terminplan und ihr Gehalt. Im Anschluss freuten wir uns über den schönen Ausblick auf die Spree beim Mittagessen und nahmen an einer Plenarsitzung teil, auf der Gästetribüne natürlich. Wir erlebten einige bekannte Politiker hautnah, auch wenn die Fragestunde der Abgeordneten an die Regierung uns wohl doch eher gelangweilt hat. Verkehrspolitik scheint nicht unbedingt unser Thema zu sein. Trotzdem war es für uns alle eine großartige Erfahrung und beim anschließenden Kuppel Besuch konnten wir den Blick über fast ganz Berlin schweifen lassen.
Vor unserer Abreise besichtigten wir das Holocaust-Mahnmal. Die zum Teil meterhohen Säulen, die jeweils mehrere tausend ermordete Juden repräsentieren, hinterließen in uns allen ein mulmiges Gefühl.
Wir lernten innerhalb dieser zwei Tage die historisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt kennen, erfuhren neues über das Leben als Politiker und erhielten interessante Einblicke in das „echte“ Berlin dank vielen spontanen Gesprächen mit Einheimischen. Und ganz nebenbei sind wir nicht mehr nur Delegierte, sondern richtige Freunde geworden.

Hannah Wolter, Delegierte des Jugendparlamentes

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