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Dachbegrünungen – Tipps und weiterführende Informationen

Dachbegrünungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz. Grundstückseigentümerinnen und Grundstückeigentümer, die ihr Gebäudedach erneuern oder einen Carport errichten wollen, können dies ohne großen Mehraufwand mit einer Dachbegrünung kombinieren, unter Umständen gleichzeitig mit einer Photovoltaikanlage. Die Koordinierungsstelle Klimaschutz hat nachfolgend einige nützliche Hinweise zusammengestellt.

Vorteile

Grünflächen steigern die Artenvielfalt, denn heimische Insekten benötigen diesen als Lebensraum. Zudem haben sie einen Kühleffekt, eine Luftfilterfunktion und eine Lärmfilterungsfunktion.
Außerdem können Dachbegrünungen das Objekt dämmen und schützen, sodass der Alterungsprozess von Dachpfannen verlangsamt wird oder auch Regenrinnen vor Beschädigung bei Hagelereignissen geschützt sind.
Starkniederschläge können zudem teilweise eingespeichert und verlangsamt an die Umgebung abgegeben werden.

Dachbegrünungen sind förderfähig

Für Bestandsgebäude besteht derzeit eine Förderoption beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Im Rahmen der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ können Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle als energetische Maßnahmen zur Wärmedämmung durch einen 20-prozentigen Zuschuss gefördert werden. Darunter fallen auch der Erhalt und die Neuanlage von Dachbegrünungen oder Fassadenbegrünungen.

Für Grundstücksbesitzerinnen und -besitzer im Stadtumbaugebiet Innenstadt oder im Altstadtbereich von Neviges besteht zudem die Option einer 40- beziehungsweise 50-Prozent-Förderung von Gebäudebegrünungen im Rahmen des Fassaden- und Wohnumfeldprogramms. Nähere Infos für das Stadtumbaugebiet Innenstadt gibt es hier und für den Altstadtbereich Neviges hier.

Gründacheignung

Nicht jedes Dach ist aber auch für eine Dachbegrünung geeignet. Die Neigung sollte nicht mehr als zehn bis 15 Grad betragen. Eine Übersicht liefert das neue Gründachkataster des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV). Interessierte Personen erfahren darüber, ob das Dach ihres Hauses für eine Begrünung geeignet ist sowie nach Auswahl einer Substratdicke weitere hilfreiche Planungsdaten. Zudem werden eine standortbezogene Pflanzliste und Ansprechpartner für Regiosaatgut beigefügt. Diese Informationen können für die weitere Gründachplanung verwendet werden.

Planungshinweise

Bei Planung einer Dachbegrünung sind maßgeblich das Gewicht zu berücksichtigen sowie eine Vorprüfung der Dachabdichtung zu erwägen. Auch der Einsatz einer Wurzelschutzfolie oder einer Dachentwässerung über einen Ablauf beziehungsweise eine Dachrinne können sinnvoll sein. In der Regel können Bestandsdächer extensive Dachbegrünungen tragen, wenn im Gegenzug der häufig ähnlich gewichtsintensive Kiesbelag entfernt werden kann. Im Zweifel sollte jedoch ein Statiker eingesetzt werden und klären ob das Dach die Begrünungslast auch im wassergesättigten Zustand halten kann.

Pflegehinweise

Die Dachbegrünung ist sehr pflegeleicht und kommt mit ein bis zwei Pflegegängen pro Jahr aus. Bei besonders tragfesten Dächern kann auch eine intensive Dachbegrünung in Erwägung gezogen werden, diese kann dann wie ein richtiger Dachgarten angelegt werden.


Weitere Informationen:

Stadt Velbert
3.3 Stadtentwicklung, Stadterneuerung und Umwelt
Thomasstr. 1, Raum: 072
42551 Velbert

Thomas Geißler
Tel.: 02051/26-2779
Fax: 02051/ 26-2742
thomas.geissler@velbert.de

Stadt Velbert
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