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Familienplaner - Oktober

Etwa 90 % der Haushalte bezahlen zu viel fürs Heizen. Doch mit diesen kleinen Anregungen kann man Heizkosten reduzieren und die Umwelt weniger belasten.

Besonders wichtig ist das Entlüften der Heizkörper. Jede Luftblase im Heizkörper bedeutet Energieverschwendung. Durch die Luft im Heizkörper gluckert dieser und wird trotz des aufgedrehten Thermostates nicht warm. Nach dem Entlüften aller Heizkörper sollte geprüft werden, ob es notwendig ist Wasser in die Heizanlage nachzufüllen. Das Entlüften der Heizkörper spart je nach Größe der Wohnfläche 30-70 Euro Heizkosten.

Am einfachsten ist es, die Raumtemperatur zu kontrollieren. Der Unterschied von einem Grad ist für einen Menschen kaum spürbar. Für die Umwelt bedeutet bereits eine um ein Grad gesenkte Raumtemperatur im Jahr 255 kg CO2 Vermeidung.
Je nach Nutzung eines Raumes sollte auch die Temperatur gewählt sein. So ist im Flur eine Temperatur von 16 Grad durchaus ausreichend, auch im Schlafzimmer benötigt man keine deutlich höhere Temperatur, während im Wohnzimmer und in Kinderzimmern rund 20 Grad empfohlen wird. In der Küche kann es auch etwas kühler sein. Bevor man die Heizung aufdreht, lohnt es sich erst einmal auch in der Wohnung dem Winter angemessene Kleidung zu tragen. Also nicht in kurzer Hose und T-Shirt auf dem Sofa sitzen - eine lange Hose und ein Pulli wärmen effizienter als die Heizung.
Auch mögliche Zugluft lässt die Heizkosten steigen, daher gilt es diese zu minimieren. Dazu einfach prüfen, ob die Türen dicht und die Fenster geschlossen sind. Dies kann man zum Beispiel mit einem Teelicht testen. Wenn viel Bewegung zu Stande kommt, ist Handlungsbedarf.

Ebenso gilt es beim Lüften Kleinigkeiten zu beachten. Die Heizung sollte vor dem Lüftungsvorgang abgestellt werden. Das Zauberwort ist Stoßlüften. Denn ein Fenster gekippt zu haben, führt kaum zu einem nennenswerten Luftaustausch, die Hauptfolge ist ein Auskühlen des Zimmers und der Wände. Dies ist nicht nur energetisch schlecht, auch Schimmelpilz wird dadurch begünstig. Also lieber stoßlüften, alle Fenster für einige Minuten ganz öffnen und die Wohnung mit frischer Luft versorgen. Mit dem Stoßlüften spart ein Einfamilienhaus bis zu einer halben Tonne CO2 und bis zu 155 Euro pro Jahr.

Ein einfacher Weg, die Heizung an den eigenen Bedarf anzupassen ist die Installation eines elektronischen Thermostats. Hiermit ist es möglich, die Heizung nachts herunterzustellen und es zu den Aufenthaltszeiten trotzdem angenehm warm zu haben. Es ist nicht nötig, jede Heizung mit einem elektronischen Thermostat auszustatten, vor allem in Räumen, wo die Heizung ein Dauerläufer ist, bei vielen Haushalten im Bad und Wohnzimmer, lohnt es sich. Die programmierbaren Thermostatventile erhalten Sie für 10 bis 50 Euro pro Stück, sparen kann man bis zu 10 Prozent der Heizenergie im Vergleich zu analogen Modellen.
Wichtig zu wissen ist, dass das Wasser im Heizkörper stets die gleiche Temperatur hat. Das Aufdrehen des Heizkörpers hat lediglich zur Folge, dass die Heizung länger läuft. Die Raumtemperatur wird dadurch nicht schneller warm. Dementsprechend kann man direkt die richtige Stufe auswählen.

Die Heizkosten werden auch durch das Warmwasser verursacht. Beim Duschen und Händewaschen wird Energie benötigt. Durchschnittlich werden etwa 14 Prozent des gesamten Energieverbrauchs von Haushalten über Wasser verursacht. Am einfachsten ist es generell Wasser zu sparen. Wer weniger verbraucht, spart damit nicht nur Wasserkosten, sondern auch Energie. Mit einem Sparduschkopf lassen sich jährlich etwa 37.800 Liter warmes Wasser reduzieren. Es ist auch nicht nötig, sich die Hände mit warmem Wasser zu waschen. Kaltes Wasser und Seife reichen völlig aus. Dies schützt das Klima und fördert eine gute Durchblutung.

Mit diesen einfachen Tipps lassen sich einfach Heizkosten und Emissionen sparen.

Lüften

Regelmäßiges Lüften ist für das Raumklima elementar. Beim Lüften wird die mit Luftfeuchtigkeit, Gerüchen und ausgedünsteten Schadstoffen belastete Luft in Innenräumen ausgetauscht. Vor allem wenn mehrere Personen in einem verschlossenen Raum sind, erhöht sich der Kohlendioxidgehalt in der Luft. Mit der frischen Luft strömt ausreichend saubere und sauerstoffreiche Luft in den Raum und wir fühlen uns besser und sind leistungsfähiger.
Wenn Sie lüften, dann richtig: Anstatt die Fenster nur zu kippen, sollten Sie lieber stoßlüften! So ist immer genug frische Luft im Raum und Sie vermeiden in einem Einfamilienhaus jährlich bis zu einer halben Tonne CO2. Zudem spart Stoßlüften gegenüber dem Dauerlüften bis zu 155 Euro im Jahr.

Warum ist Stoßlüften besser als Dauerlüften per Kipp? Durch angekippte Fenster erfolgt kaum ein Luftaustausch, dafür kühlen die umliegenden Wände aus. Dies ist nicht nur energetisch schlecht, auch Schimmelpilz wird dadurch begünstigt.
Beim Stoßlüften werden die Fenster komplett geöffnet. Am besten lüftet man direkt die ganze Wohnung quer, so erfolgt der Luftaustausch schneller und effizienter. Dabei sollte man nicht vergessen, die Türen zu befestigen, damit diese nicht knallend zu fliegen.
Wichtig ist es, das Heizungsventil vor dem Lüften immer zuzudrehen, damit der Temperaturfühler nicht auf die einströmende kalte Luft reagiert und die Heizung während der Lüftung hochfahren lässt.
Der Vorgang des Stoßlüftens sollte 3- bis 4-mal am Tag durchgeführt werden. Im Sommer sollte man lieber früh morgens, abends und nachts lüften um die Wohnung nicht unnötig aufzuheizen.
In manchen Räumen sollte man besonders lüften. Im Schlafzimmer ist das Lüften vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen empfehlenswert. Und in der Küche und im Bad sammelt sich häufig Wasserdampf an, dann sollte immer kurz gelüftet werden.

Insgesamt gilt: mehrmals am Tag stoßlüften und die frische Luft genießen!

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