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Familienplaner - März

Im Schnitt kauft jeder Deutsche 10 kg Kleidung im Jahr, das entspricht in etwa 60 Kleidungsstücken. Damit werden enorme CO2-Emissionen verursacht (die Modeindustrie ist für 8 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich). Der Konsum wird durch die leichte Verfügbarkeit gefördert, dabei sollte dieser Konsum bewusst erfolgen. Denn bei Fast Fashion ist der Konsum meist zu schnell und zu viel. Das Resultat ist, nach dem Kauf, der uns für einen Moment glücklich gemacht hat, stehen wir vor unserem viel zu vollem Kleiderschrank, in dem Kleidung hängt, die wir noch nie getragen haben. Zudem ist die Mode unglaublich günstig geworden, dementsprechend wird mehr gekauft, dann wiederum mehr produziert und die Nachfrage steigt erneut. Manche Labels bringen im Jahr 8 Kollektionen raus. Nach dem Abverkauf jeder Kollektion werden die nicht verkauften Artikel häufig weggeschmissen, da das Einlagern teurer ist als der Artikel.
Meistens wissen wir zudem nicht, unter welchen Bedingungen die Kleidung hergestellt wird und wie die Arbeitnehmenden behandelt werde. Da die Mindestlöhne im asiatischen Raum deutlich geringer sind als in unserer Region, wird zumeist dort produziert. Abgesehen von der Frage nach den fairen Bedingungen bei der Produktion ist ebenfalls nicht bekannt, wie viel schädliche Chemie wir mit unserer Kleidung kaufen. Die verwendete Chemie hat häufig einen negativen Einfluss auf die Arbeitnehmenden, da diese nicht immer die entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt bekommen und diese tragen können. Aber auch die Umwelt ist von den schädlichen Stoffen betroffen. In manchen Gebieten wird sogar die Farbe von Flüssen beeinflusst, da das Abwasser von den Fabriken direkt in die Natur fließt. Diese Stoffe, die für enorme Umweltverschmutzung verantwortlich sind, tragen wir auf unserer Haut.
Hier lauten die Grundregeln für einen klimafreundlicheren Konsum: Weniger kaufen heißt mehr CO2 einzusparen und vor dem Kauf am besten informieren und hinterfragen, woher das Kleidungsstück kommt und wie es produziert wurde.

 

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