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Familienplaner 2021 - März

Kochen - Jeder Topf hat einen Deckel

Die Ernährung und die Zubereitung sind für unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Frisch kochen ist nicht nur lecker, es spart auch viel CO2.

Vor allem Tiefkühlprodukte haben eine schlechte CO2-Bilanz, zudem sind sie häufig aufwendig verpackt. Daher ist es am sinnvollsten, regionale und frische Produkte zu kaufen. Wenn das nicht möglich ist oder man Lust auf Abwechslung hat, kann man auf die Verpackung achten. Die Papierverpackung ist in der Herstellung und in der Entsorgung / dem Recycling deutlich effizienter.  Außerdem kann man nicht nur mit der Wahl der Produkte die Umwelt schonen, auch bei der Zubereitung ist es einfach, CO2 und Geld zu sparen.

Allein mit der Nutzung des passenden Deckels auf dem Topf wird die Kochzeit verkürzt und man spart Energie. Mit dem Deckel auf dem Topf kann man bis zu 40 kg CO2 pro Jahr sparen.
Auch gilt es nachzuvollziehen, aus welcher Quelle unsere Energie stammt. Der Bezug von Ökostrom hat eine deutlich bessere CO2-Bilanz.

Bezüglich des Herdes ist zu vermerken, dass ein Induktionsherd am effizientesten ist. Die zugeführte Wärmemenge ist zielgerichtet und sehr gut zu regulieren.  Dabei gilt es, bei jedem Herd die richtige Größe des Topfes zu wählen. Dieser sollte ebenso groß wie die Herdplatte sein. Wenn die Herdplatte 1-2 cm größer ist als der Topf, gehen etwa 20% der Wärme in die Luft und dementsprechend die Energie verloren. Auch Schnellkochtöpfe können beim Energiesparen helfen. Sie schließen besonders dicht, sodass keine Energie verloren geht. Dadurch kann man 70 Prozent Zeit und bis zu 60 Prozent Strom sparen.
Auch beim Ofen gibt es kleine Kniffe, um Energie zu sparen. Die Umluft zu verwenden, ist durch die Zirkulation der Luft am effizientesten, da sich die Wärme besser verteilt. Zudem benötigt man eine geringere Temperatur und kann mehrere Bleche gleichzeitig nutzen. Das Vorheizen sollte gut überlegt sein. Bei vielen Gerichten ist es nicht nötig. Ebenso kann man den Backofen bereits vor abgelaufener Zeit ausschalten. Die Wärme bleibt noch lange erhalten. Die Ofentür sollte so selten wie möglich geöffnet werden,da dabei viel Wärme in die Luft und Energie verloren geht .

Zudem gilt: gemeinsam isst man weniger alleine. Es gibt immer mehr Singlehaushalte in Deutschland. Doch das ist kein Grund allein zu kochen. Das Kochen mit mehreren Personen hat nicht nur soziale Vorzüge, es spart auch Geld und CO2. Denn eine größere Menge zuzubereiten spart Ressourcen und Energie.

Das süße weiße Gold, unser geliebter Zucker, wird nicht nur ernährungstechnisch diskutiert, seine Herstellung benötigt auch einen enormen Energieaufwand. Eine gute Alternative ist daher der Rohzucker, Zuckersirup oder Dicksäfte. Aber Achtung: aufgrund des Transportweges lohnt es sich bei Alternativen mit einem Regionalen Ursprung, wie der Zuckerrübe, zu bleiben.

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