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Familienplaner - Januar

Wir hinterlassen Spuren, egal wo wir uns auf welche Weise befinden. Fußspuren hinterlassen wir nicht nur im Sand, auch durch unsere Lebensweise verursachen wir einen CO2-Fußabdruck. Dieser gibt die Menge an CO2 an, die ich durch meine Lebensweise verursache.

Was hat mein CO2-Fußabdruck mit Klimaschutz zu tun?

Zunächst ist das Ergebnis nur eine Zahl. Aber was sagt es mir, wenn ich einen CO2-Fußabdruck zum Beispiel von 10 Tonnen habe. Ist es viel? Ist es wenig? Den wenigstens Menschen ist dies bewusst.
Dabei geht es um unser eigenes Verhalten und unser Bewusstsein über die Konsequenzen des Verhaltens für unseren Planeten.
Doch das ganze Thema ist nicht leicht, viele Menschen haben das Gefühl, mit einem klimabewussten Verhalten Einschränkungen zu unterliegen und viele Menschen haben Angst davor, sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen.
Dabei ist das gesamte Thema nicht für ein schwarz-weiß-Bild geeignet oder für klare Antworten. Ja und Nein sind schwierig zu sagen. Meistens geht es darum für sich selber die Antwort zu finden. Was ist mir wichtig, wo liegen meine Prioritäten.
Ein sehr gutes Beispiel ist hier die in Plastik verpackte, biologisch angebaute Gurke. So einfach scheint die Wahl in der Gemüsetheke im Supermarkt. Ist es mir wichtig, auf Plastik zu verzichten? Hier kann das Plastik dazu beitragen, dass die Gurke sich länger hält und dadurch weniger weggeschmissen wird. Ernähre ich mich hauptsächlich von biologischen Lebensmitteln? Woher kommt die Gurke? Und natürlich nimmt auch der Preis einen Einfluss auf unsere Kaufentscheidungen.

Man kann den eigenen CO2-Fußabdruck ganz einfach online für sich selber berechnen.
Dazu kann man zum Beispiel den WWF-Klimarechner, den CO2-Selbstcheck vom Umwelt Bundesamt oder den Ökologischen Fußabdrucktest von Brot für die Welt nutzen.

Mit dem Ergebnis kann man sehen, dass wir durch unser Verhalten die Treibhausgase nicht nur kilo-, sondern tonnenweise vermeiden können. Dabei gilt es nicht, das eigene Verhalten von heute auf morgen komplett zu verändern, einen nachhaltigen Effekt erzielt man durch verstetigte kleine Verhaltensänderungen. Am schönsten ist es, den CO2-Fußabdruck jedes Jahr ein oder vielleicht zwei Mal zu berechnen. Wenn man dies jeden Januar macht, kann man sehen, wie sich das bewusste Verhalten im Vergleich zum Vorjahr auf die verursachten CO2-Emissionen auswirkt.
Manchmal ist es nicht so einfach das Verhalten bewusster und klimagerechter zu gestalten. Daher wird in diesem Familienplaner jeden Monat ein Thema aufgegriffen, um dieses und das entsprechende eigene Verhalten zu reflektieren. Sodass Sie nächstes Jahr im Januar bei der Wiederholung der CO2-Berechnung bereits ein positives Ergebnis haben.

 

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