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Familienplaner 2021 - August

Wasser

Wasser ist Leben. 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, doch gerade beim Thema Wasser zeigen sich die harten Folgen des Klimawandels. Laut dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stehen 90 Prozent der durch den Klimawandel verstärkten Naturkatastrophen im Zusammenhang mit Wasserrisiken. Besonders schwerwiegend sind die Folgen durch Überschwemmungen und Dürren. Es sind bereits vier Milliarden Menschen von schwerer Wasserknappheit betroffen. Doch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie und Wasser und damit der Druck auf die Ökosysteme wird weiterhin steigen.

In Deutschland verbraucht jeder von uns im Durchschnitt 127 Liter Wasser am Tag! Allein beim Duschen benötigen wir 15-20 Liter pro Minute. Doch dies lässt sich leicht reduzieren. Es gibt für wenig Geld Wassersparventile bzw. -duschköpfe. Mit der Reduzierung der Duschzeit um nur eine Minute und einem Grad weniger kann eine Person (mit einem Durchlauferhitzer) 50 Euro im Jahr sparen. Gleichzeitig mit dem Wasser sparen wir auch Energie, die benötigt wird um das Wasser zu erwärmen. Etwa 14 Prozent des Energieverbauchs der Privaten Haushalte entfallen auf die Erwärmung von Wasser. Mit der Reduzierung des Wasserverbrauchs spart man dementsprechend viel CO2 ein. Gleiches gilt für das Händewaschen. Hier ist auch kein warmes Wasser von Nöten. Kaltes Wasser mit Seife reicht völlig aus. Dies schützt das Klima und fördert eine gute Durchblutung.

Die Waschmaschine und der Geschirrspüler verbrauchen etwa 20 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs im Haushalt. Da dieses Wasser von den Geräten erwärmt wird, wird dementsprechend viel Energie benötigt. Der Eco-Waschgang und eine geringere Waschtemperatur spart viel Energie und damit Geld und CO2. Auf die Vorwäsche kann man auch verzichten, diese bedarf einer großen Menge Wasser.

Beim Trinken sollten wir auf Einwegflaschen verzichten, da diese deutlich klimaschädlicher als Mehrwegflaschen sind. Auf den leicht zerknitterbaren Einwegflaschen sind 25 Cent Pfand und ein DPG-Symbol abgebildet. Auf den Mehrwegflaschen steht häufig „Mehrweg“ oder ein Blauer Engel, auf diesen sind 8-15 Cent Pfand. Obwohl es bei dem Transport und der Reinigung der Mehrwegflaschen Energie bedarf, ist die Belastung für die Umwelt geringer als bei Einwegflaschen. Durch die Wahl von regionalem Mineralwasser können wir lange Transportwege vermeiden. Am umweltfreundlichsten ist das „Kranberger“-Wasser, stets frisch aus der Leitung gezapft. Das deutsche Leitungswasser ist von sehr guter Qualität und zählt zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Dazu kommt, dass mit gerade mal etwa einem halben Cent pro Liter, das Wasser aus dem Hahn nur ein Bruchteil des Wassers aus dem Supermarkt kostet. So kann man Gutes für das Klima und gleichzeitig für den Geldbeutel tun .

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