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Familienplaner - April

Unser Zuhause ist uns wichtig, es spendet Geborgenheit und Energie. Doch beim Wohnen verbrauchen wir auch enorme Energiemengen.
Wenn ich abends nach Hause komme, ist es auch im Winter nicht kalt in meiner Wohnung. Wenn ich mir einen Tee mache, erhitzt mein Wasserkocher unkompliziert das Wasser. Die Spülmaschine säubert mein Geschirr, die Lampen spenden mir Licht und mein Kühlschrank kühlt die verderblichen Lebensmittel. Doch dieser Luxus hat seinen Preis, der sich nicht nur in Form der Strom-, Heiz- und Wasserrechnungen niederschlägt.

Dabei haben kleine Maßnahmen eine große Wirkung. Es schlägt sich bereits in der Stromrechnung positiv nieder, die nicht genutzten Geräte aus der Steckdose zu ziehen und anstelle des Standby-Modus das Gerät komplett auszuschalten.

Für sein Zuhause kann man auf Ökostrom wechseln, es geht sehr schnell und dieser hat eine deutlich bessere CO2-Bilanz.

Manchmal ist es tatsächlich ökologischer sich ein neues effizientes Haushaltsgerät anzuschaffen - Besonders bei Kühl- und Gefrierschränken kann es sich lohnen. Manchmal kann man auch elektrische Geräte leihen anstatt zu kaufen. Das Waffeleisen z.B. wird wahrscheinlich nicht sonderlich häufig ausgepackt, dann ist es effizienter das Gerät in der Familie oder aus der Nachbarschaft zu leihen.

Auch sind Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abzutauen, das kann viel Energie sparen und somit die Energiekosten senken.

Beim Backofen kann man ebenfalls kleine Kniffe beachten. Zum Beispiel ist es energetisch ein großer Fehler, nicht genutzte Backbleche aus Faulheit im Ofen zu lassen. Dadurch braucht er mehr Energie um aufzuheizen. Auch auf das Vorheizen  kann man häufig verzichten. Auch die richtige Topfgröße für die Herdplatte sollte gut gewählt sein. Und zusätzlich bringt der richtige Deckel auf dem Topf enorme Energieeinsparungen.

Beim Wäschewaschen kann viel Energie eingespart werden. Dies beginnt mit der Auslastung: Halbvolle Maschinen sollte man vermeiden. Denn auch die neueste sparsame Waschmaschine verschwendet Energie durch falsche Handhabung.
Die meiste Energie wird beim Aufheizen des Wassers verbraucht.  Daher empfiehlt es sich, eine geringe Temperatur zu wählen. Eine 60°C Wäsche benötigt etwa so viel Energie wie zwei Waschgänge bei 30°C. 20°C oder 30°C reichen meistens vollkommen aus, um die Wäsche sauber zu bekommen. Sehr hartnäckige Flecken können bereits vor dem Waschgang mit Gallseife entfernt werden.
Mit der Wahl des Eco-Programms können bis zu 50 Prozent der Energie gespart werden. Umgekehrt verursachen Kurzprogramme enorme Energie- und Wasserkosten.
Auch auf die Vorwäsche und den Weichspüler kann verzichtet werden. Dies spart viel Energie und Wasser und schont unsere Kleidung.
Energie kann man nicht nur beim Waschen sparen. Auch durch das Nutzen der Wäscheleine spart man viel Energie und es ist deutlich günstiger und umweltfreundlicher als die Nutzung des Trockners.

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