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Starkregenvorsorge in Velbert

Starkregenereignisse treten meist örtlich und zeitlich begrenzt und aufgrund klimatischer Veränderungen immer häufiger auf. Die Folgen eines solchen Ereignisses können abfließendes Oberflächenwasser bis hin zu Sturzfluten sein. Damit künftige Schäden an Ihrem Eigentum durch Starkregen oder Sturzfluten vermieden werden können, möchte die Stadtverwaltung Sie auf dieser Seite darüber informieren, welche Aspekte zu beachten sind und wie Sie sich rechtzeitig vorbereiten können.

Starkregen kann alle treffen!
Als Starkregen werden Unwetter bezeichnet, bei denen in kurzer Zeit sehr hohe Niederschlagsmengen fallen. Diese sind jedoch schwer vorhersagbar und können recht unvermittelt auftreten. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits vor Starkregen (Warnstufe „orange“), wenn 20 Liter Regen pro Quadratmeter in sechs Stunden vorhergesagt sind. Es können aber auch deutlich größere Regenmengen fallen. Am Abend des 28. Juli 2014 wurden in Münster (Westfalen) beispielsweise 292 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von sieben Stunden gemessen.
Theoretisch kann jedes Grundstück betroffen sein, auf dem Niederschlagswasser nicht schnell abfließen kann, weil es z.B. überwiegend versiegelt ist. Auch höhere Wohnlagen sind hiervon nicht ausgenommen!

Wie entsteht Starkregen?
Starkregen tritt vor allem in warmen Sommermonaten auf. Je mehr sich die Luft erwärmt, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Wenn diese auf kühle Luft trifft, kann ein kleinräumiges Gewittersystem entstehen, das sich nur langsam fortbewegt. Unwetterartige Regenfälle über mehrere Stunden sind dann die Folge. Eine Zunahme und Intensivierung dieser Ereignisse durch den Klimawandel ist zu erwarten.

Angebote zur Starkregenvorsorge
Für grundlegende Fragen zur Starkregenvorsorge steht Ihnen der städtische Klimaanpassungsmanager zur Verfügung (Kontaktdaten siehe unten). Zudem werden themenbezogene Flyer erstellt sowie Informationsveranstaltungen angeboten, in welchen wir Sie über das grundlegende Starkregenrisiko, die Starkregengefahrenkarten und mögliche Vorsorgemaßnahmen informieren. Eine individuelle Einzelfallberatung wird seitens der TBV und der Stadt Velbert nicht betrieben.

Weitere Unterstützungsangebote sind nachfolgend aufgelistet:

  • Die Stadt Velbert bietet regelmäßig Förderangebote für private Grundstücksentsiegelungen an, um u.a. die Wasseraufnahme auf Privatgrundstücken zu fördern. Dazu zählen das “50 Vorgärten-Programm“ zur Förderung von begrünten Vorgärten sowie das “Sonderprogramm Klimaresilienz“ und das “Fassaden- und Wohnumfeldprogramm“ zur Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen.
  • Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) bietet mit einem “Gründachkataster“ die Möglichkeit, das Wasseraufnahmepotenzial einer Dachbegrünung zu ermitteln.
  • Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westafalen (MULNV) bietet Hochwassergefahren-/ und risikokarten an, die besonders für Anrainer von Hardenberger Bach und Deilbach von großem Interesse sind.
  • In Abstimmung mit dem Kreis Mettmann ist derzeit ein kreisweiter Leitfaden zur Starkregenvorsorge in Planung, der bei Fertigstellung hier verlinkt wird.
  • Die Technischen Betriebe Velbert informieren auf ihrer Homepage zu den Themen Rückstausicherung und Abwasserbeseitigung.
  • Zu allen weiteren Fragen rund um die Zustands- und Funktionsprüfung der Abwasseranlage, zum Umgang mit anfallendem Abwasser und zum Schutz vor Nässe bei Starkregen können Sie sich kostenfrei von der Verbraucherzentrale NRW beraten lassen. Auch zu Elementarschadenversicherungen bieten die Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale NRW in den meisten örtlichen Beratungsstellen eine Beratung an, die jedoch kostenpflichtig ist.

Thomas Geißler 
Klimaanpassungsmanager

Telefon: 02051/26-2779
E-Mail: thomas.geissler@velbert.de

Stadt Velbert
Stadtverwaltung
Thomasstr. 1, 42551 Velbert

Tel.: 02051/26-0 (Zentrale)
Fax: 02051/26-25 99

E-Mail: stadt@velbert.de
De-Mail: stadt@velbert.de-mail.de