Die EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur

EMF-Datenbank = Datenbank zu elektromagnetischen Feldern

Für die immissionsschutzrechtliche Überwachung von Mobilfunksendeanlagen sind in NRW die staatlichen Umweltämter zuständig. Bei der Beurteilung, ob Mobilfunksendeanlagen die Anforderungen der 26. BImSchV (Verordnung über elektromagnetische Felder) einhalten, wird die Standortbescheinigung zugrunde gelegt, die von der Bundesnetzagentur für jede neue oder wesentlich geänderte Sendefunkanlage erstellt wird. Aus der Standortbescheinigung ergibt sich, in welchem Abstand von der Sendefunkanlage die Grenzwerte der 26. BImSchV eingehalten werden. Seit Januar 2004 veröffentlicht die Bundesnetzagentur die Standorte aller Sendefunkanlagen, die eine Standortbescheinigung benötigen, im Internet. Die Datenbank zu elektromagnetischen Feldern (EMF) informiert über Sicherheitsabstände und Ergebnisse von Feldstärkemessungen.

Eine Auswertung der EMF-Datenbank für Velbert ergab, dass alle Messorte weit unterhalb der Grenzwerte liegen.

Messwerte in Velbert
 
Messort VelbertDatum der MessungAusschöpfungsgrad der Grenzwerte
   
Rheinlandstraße 24 20040.632% (Bed.1+2) bzw. 0.0205% (Bed.3+4)
Heiligenhauser Straße/ Jahnstraße 13.10.2003 0.523% (Bed.1+2) bzw. 0.0262% (Bed.3+4)
Werdener Straße 4 (Schule) 2004 0.381% (Bed.1+2) bzw. 0.100% (Bed.3+4)
Voßnacker Straße/ Elberscheidter Feld 30.08.2005 4.55 (Bed.1+2) bzw. 0.699% (Bed.3+4)

 

Voßnackerstraße 1999-2000 0.444% (Bed.1+2) bzw. 0.0350% (Bed.3+4)
Hüserstraße/ Klippe 1999-2000 6.01% (Bed.1+2) bzw. 0.175% (Bed.3+4)
Am Sender Langenberg 1999-20005.19% (Bed.1+2) bzw. 0.695% (Bed.3+4)
   

Im Jahr 2002 hat das Umweltministerium NRW eine umfangreiche Mobilfunkstudie (Untersuchung der Immissionen durch Mobilfunk-Basisstationen) durchgeführt, in der die elektromagnetischen Felder von Mobilfunksendeanlagen systematisch untersucht wurden. An 24 Mobilfunkanlagen in zehn Kommunen wurden Feldstärkemessungen durchgeführt. Dabei befanden sich die Messorte primär innerhalb von Wohnungen, Schulen und Kindergärten. Die Messergebnisse zeigen, dass die derzeit gültigen Grenzwerte der 26. BImSchV an allen Messpunkten eingehalten werden. Seit Anfang 2004 ist die neue Mobilfunkgeneration UMTS in Betrieb. Zur Überprüfung, ob sich durch UMTS die Belastungssituation langfristig verändert, hat das Umweltministerium NRW Ende 2004 an allen 24 Messpunkten aus 2002 Wiederholungsmessungen durchführen lassen. Diese Messungen zeigen, dass sich die Immissionssituation beim Mobilfunk an den meisten Messpunkten gegenüber 2002 kaum verändert hat.

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