Klimaschutz - Aktuelle News, Veranstaltungen und Projekte

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ÖKOPROFIT – Anmeldung zur 5. Staffel weiterhin möglich

Das Klimaschutzprojekt ÖKOPROFIT geht im Kreis Mettmann in die fünfte Runde. Die neue Staffel soll noch in diesem Jahr starten. Da die maximale Teilnehmerzahl wieder bei 15 liegen wird, sollten sich interessierte Betriebe möglichst kurzfristig bei der Projektleitung des Kreises (siehe unten) melden.
Neues Zusatzangebot: ‚ÖKOPROFIT-Mikro‘
Für Klein- und Kleinstunternehmen wird nun ein spezielles Programm angeboten: ÖKOPROFITMikro. Dieses Programm richtet sich an Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern und ohne genehmigungsbedürftige Anlagen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Genau wie beim Basis-Programm geht es darum, gemeinsam mit Betrieben aus der Region mit ökologischen Maßnahmen Betriebskosten zu sparen. ÖKOPROFIT Mikro hat die gleichen Vorteile und Chancen wie das bereits bewährte Programm, reduziert nur die Anzahl an Betriebstreffen und Vor-Ort-Beratungen sowie die Kosten für die teilnehmenden Betriebe.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fr. Stephan Oltmanns (vera.stephan-oltmanns@kreis-mettmann.de, 02104-992865) oder in diesem PDF-Dokument "Ökoprofit & Ökoprofit-Mikro".

Landesregierung startet Förderung für private E-Ladestationen

Aus Mitteln des Förderprogramms progres.nrw zahlt das Land 50 % der Kosten (bis maximal 1.000 Euro) für jeden privat genutzten Ladepunkt. Öffentlich zugängliche Ladepunkte werden sogar mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst.
Die neue Förderung ist Teil des ‚Sofortprogramms Elektromobilität‘, welches die Landesregierung für Kommunen, Handwerker, Unternehmen und Privatpersonen aufgelegt hat. Gefördert werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 11 und 22 Kilowatt sowie die Leistungselektronik, Verkabelungen, Parkplatzmarkierungen und -sensoren, Tiefbau und Fundament, die Ertüchtigung des bestehenden Hausanschlusses sowie die Montage und Inbetriebnahme. Voraussetzung, um die Fördergelder beantragen zu können, ist der Bezug von zertifiziertem Grünstrom. Eine Übergangsregelung gibt es für Kunden mit einem üblichen Stromtarif: Sie können bis Ende März 2018 die Errichtung ihres Ladepunktes mit 30 % bezuschussen lassen. Weitere Informationen und die entsprechenden Förderunterlagen finden Sie unter www.progres.nrw.de.
Unternehmen sollen jedoch noch bis zum 30. Oktober die bereitstehenden Mittel des Bundesförderprogramms ‚Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge‘ nutzen. Informationen dazu finden Sie unter https://www.bav.bund.de. Nach dem Auslaufen können Betriebe auch auf das Landesprogramm zugreifen.

Klima- und Energiespartipps für den Winter

Da ist er schon wieder: der Herbst. Einhergehend mit kühlen Temperaturen ist es die Jahreszeit, in der die Heizungen erfahrungsgemäß aufgedreht werden und die Heizkosten steigen. Durch ein zweckmäßiges und angepasstes Verhalten können diese jedoch zum Teil deutlich reduziert werden.

  1. Es kommt auf die richtige Temperatur im richtigen Raum an. In Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer reichen in der Regel 20 Grad (das entspricht in etwa Stufe 3 bei herkömmlichen Thermostaten), in Küche, Schlafzimmer und Flur dagegen 16 bis 18 Grad als ausreichende Temperatur und für ein angenehmes Wohlbefinden aus. Als Faustregel gilt hier: Wird die Raumtemperatur um ein Grad abgesenkt, spart man im Schnitt sechs Prozent Heizenergie – das sind circa 192 kg CO2 und 44 Euro Heizkosten!
  2. Nicht den ganzen Tag durchheizen! Drehen Sie Ihre Heizung herunter, wenn Sie schlafen oder nicht im Haus sind. Wem dies auf Dauer zu umständlich ist, kann auf programmierbare Thermostatventile zurückgreifen. Diese sind bereits für kleines Geld im Baumarkt erhältlich, lassen sich einfach an die Heizung montieren und regeln die Temperatur – passend zu Ihrem Alltag – automatisch zu einstellbaren Uhrzeiten.
  3. Auch die richtige Technik beim Lüften birgt großes Einsparpotenzial – und beugt zudem der Schimmelbildung vor! Drei- bis viermal am Tag für fünf Minuten Stoßlüften statt Fenster gekippt halten spart im Jahr ca. 500 kg CO2 und 40 Euro an Heizkosten. Für einen optimalen Einspareffekt ist es jedoch wichtig, dass die Heizungen während des Stoßlüftens herunterdreht werden.

Radverkehr in Velbert: TBV bieten interaktive Online-Meldeplattform an

Im Rahmen der Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes "Fuß- und Radverkehr"  laden die Technischen Betriebe Velbert dazu ein, die seit dem 14. August 2017 freigeschaltete Meldeplattform RADar! für Anregungen und Verbesserungen zum Radverkehr in Velbert zu nutzen. Die Plattform ist ein onlinebasiertes Bürgerbeteiligungs- und Planungsinstrument, welches allen Bürgern bzw. Radfahrern optimale Möglichkeiten bietet, über die RADar!-App oder via Internet auf störende, verbesserungswürdige oder gar gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen. Die Funktionsweise ist leicht zu verstehen: Einfach einen Pin inklusive des Grundes für die Meldung auf die hinterlegte Straßenkarte setzen - schon werden die TBV informiert und können weitere Maßnahmen einleiten. Erreichbar ist die Meldeplattform über den Link www.radar-online.net/karte/velbert .
Alternativ ist es auch weiterhin möglich, Anmerkungen und Vorschläge zu Verbesserungen über die Internetseite der TBV www.tbv-velbert.de/strasse/mitteilungen/ oder telefonisch an Herrn Rainer Jadjewski unter der 02051-262822 zu melden.

Stadt Velbert
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Tel.: 02051/26-0 (Zentrale)
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