Hochwasserschutz

Überschwemmungsgebiete

Der Hochwasserschutz erfolgt im Bereich der räumlichen Planung im wesentlichen durch die Festsetzung von  Überschwemmungsgebieten. Überschwemmungsgebiete sind gemäß § 76 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) Gebiete zwischen oberirdischen Gewässern und Deichen oder Hochufern und sonstige Gebiete, die bei Hochwasser überschwemmt oder durchflossen oder die für Hochwasserentlastung oder Rückhaltung beansprucht werden. Berechnungsgrundlage für Überschwemmungsgebiete ist ein Hochwasserereignis, wie es statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist. Für festgesetzte Überschwemmungsgebiete gelten besondere Schutzvorschriften. Diese Festsetzung ist für die Eigentümer daher mit unmittelbaren Rechtsfolgen für ihr Grundstück verbunden.

Hochwasserrisikomanagement

Ergänzt wird die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten durch das Hochwasserrisikomanagement. Bis zum Jahr 2015 werden in Nordrhein-Westfalen für alle Gebiete, in denen signifikante Hochwasserschäden auftreten können, Hochwasserrisikomanagementpläne erarbeitet. Ziel der neuen Pläne ist es, über bestehende Gefahren zu informieren und Maßnahmen unterschiedlicher Akteure zu erfassen und abzustimmen, um hochwasserbedingte Risiken für die menschliche Gesundheit, die Umwelt, Infrastrukturen und Eigentum zu verringern und zu bewältigen.

Diesen Plänen wird neben einem 10jährlichen und einem 100jährlichen Hochwasser auch ein statistisch 1.000jährliches Hochwasserereignis zugrunde gelegt. Die Pläne gehen somit über die Bereiche der förmlich festgesetzten Überschwemmungsgebiete hinaus. Für das Velberter Stadtgebiet sind der Deilbach und der Hardenberger Bach als Risikogewässer klassifiziert worden. Für diese Gewässer werden derzeit Hochwasserrisikomanagementtpläne erarbeitet. 

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