Akteure und Akteursstrukturen

  • Stadt Velbert mit den entsprechenden Fachbereichen
  • Technische Betriebe Velbert
  • Stadtbüro Dortmund und Planungsbüro Basta
  • SKFM Velbert
  • Stadtteilzentrum Birth
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium Birth
  • Grundschule Birth
  • Wohnungsbaugesellschaft Velbert
  • Baugenossenschaft Niederberg
  • Sahle Wohnen
  • Spar- und Bauverein
  • Brack Capital Real Estate
  • Grand City Property
  • Ev. Kirchengemeinde Dalbecksbaum
  • Kath. Pfarramt Don Bosco
  • Freie ev. Gemeinde
  • Ev. Kirchengemeinde (Markuskirche)
  • Kolping-Kita Abenteuerland
  • Kath. Kindergarten Don Bosco
  • AWO Kita Casa Fantasia
  • Kindergarten Niederzwerg
  • Kindergarten Wirbelwind
  • Polizei Velbert
  • Bürgerverein Birth e.V.
  • Bürgerverein Plätzchen/Losenburg e.V.
  • Sportverband Velbert e.V.
  • Musik- und Kunstschule Velbert
  • Velberter Boxclub 1922 e.V.
  • Caritas
  • Verein Frauen helfen Frauen
  • IG Birther Kreisel
  • CVJM Dalbecksbaum

Neben den realisierten baulichen und sozialen Projekten zeichnet sich der Soziale-Stadt-Prozess in Birth/Losenburg durch die Kooperationen und Vernetzungen von Akteuren, Einrichtungen, Trägern und Bewohnern aus, die sich in den letzten Jahren entwickelt und an Qualität gewonnen haben.

Stadtteilkonferenz:
Die Stadtteilkonferenz Birth/Losenburg existiert schon seit vielen Jahren; hier treffen sich zwei- bis dreimal jährlich die Einrichtungen, Träger, Vereine, Wohnungsunternehmen und Vertreter der Fachverwaltung, um sich über die jeweiligen Aktivitäten zu informieren und auszutauschen, Kooperationen und gemeinsame Aktionen zu verabreden. Seit 2004 laden SKFM-Stadtteilzentrum und Stadtteilmanagement gemeinsam ein. Die Sitzungen des Gremiums werden zur regelmäßigen Information und Rückkoppelung über Soziale-Stadt-Projekte und Aktivitäten genutzt.

Arbeitsstruktur Soziale Stadt:
Zur kontinuierlichen Begleitung des Soziale-Stadt-Prozesses wurden verschiedene Arbeitsstrukturen entwickelt, die sich bewährt haben und weiterverfolgt werden sollen: Im „Jour fixe Birth/Losenburg“ (ca. 2 x im Monat) finden Austausch und Abstimmung des laufenden Geschäfts auf operativer Ebene (Fachbereich 3.1.3, Stadtteilmanagement, bei Bedarf weitere Fachressorts) statt. Für die laufende Abstimmung mit dem SKFM wurde auf der operativen Ebene die sogenannte „SOKO“ geschaffen (alle ein bis 2 Monate). In der Anfangsphase begleitete die Lenkungsgruppe mit den Dezernenten bzw. Fachabteilungsleitern den Stadterneuerungsprozess, seit 2008 findet diese Begleitung auf der mittleren Arbeitsebene (Fachabteilungsleiter, Fachgebietsleiter) statt (zwei- bis dreimal jährlich). Mit der örtlichen Wohnungswirtschaft finden ein- bis zweimal jährlich Fachgespräche zu Themenschwerpunkten statt. Schließlich existieren zu einzelnen Erneuerungsprojekten projektbezogene Teams, die die Maßnahmen insbesondere während der Planung und Umsetzung begleiten. Alle Arbeitsgremien im unmittelbaren Kontext Soziale Stadt werden vom Stadtteilmanagement geschäftsführend begleitet und moderiert.

Redaktionsgruppe Stadtteilzeitung:
Die Stadtteilzeitung „Hallo Nachbar“ wird von einer Redaktionsgruppe mit Vertretern von Einrichtungen und von interessierten Bürgern unterschiedlichen Alters unter Moderation/Geschäftsführung des Stadtteilmanagements herausgegeben. Die Gruppe trifft sich ein- bis zweimal im Quartal, verfasst bzw. kümmert sich um Artikel und entscheidet letztlich über jede Ausgabe der Zeitung. Neben dem regelmäßigen Produkt „Zeitung“ wird die Verantwortlichkeit und Zusammenarbeit von (Semi)-Professionellen und engagierten Bürgern als eine besondere Qualität des Projekts Stadtteilzeitung angesehen.

AG Stadtteilfest:
Die Arbeitsgruppe bereitet das jährlich stattfindende Stadtteilfest vor und trifft sich etwa vierteljährlich. Hier sind eine Vielzahl von Einrichtungen und Trägern vertreten, die sich am Stadtteilfest beteiligen. In 2011 wurde damit begonnen, die anfallenden Aufgaben stärker arbeitsteilig zu organisieren, um die beliebte Veranstaltung auch nach Auslaufen des Stadtteilmanagements fortzuführen.

Aktionsfonds-Jury:
Dieses im Jahr 2011 neugeschaffene Gremium aus Bürgern und wichtigen Stadtteilakteuren berät und entscheidet über die Anträge zum Aktionsfonds Birth/Losenburg.

Beirat Offenes Bürgerhaus BiLo:
Das Gremium wurde zur Begleitung des Planungs- und Bauprozesses geschaffen und begleitet seit Fertigstellung den Alltagsbetrieb des Offenen Bürgerhauses. Im Beirat sind die Ev. Kirchengemeinde als Eigentümerin, die Stadt als Hauptmieter, der SKFM, das Familienzentrum Abenteuerland und die beiden Bürgervereine vertreten. Das Gremium tagt etwa zweimonatlich.

AG Spielraum:
Die städtische Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Verwaltungsressorts (Planung, Grünflächen, Jugend, Technische Betriebe) zusammen und organisiert seit vielen Jahren eine intensive Bewohnerbeteiligung bei der Planung von Spielbereichen und anderen öffentlichen Flächen. Bei entsprechenden Bauvorhaben im Programmgebiet gibt es eine enge und bewährte Kooperation zwischen der Arbeitsgruppe und dem Stadtteilmanagement.

Bürgervereine:
Die beiden Bürgervereine Birth und Plätzchen-Losenburg wurden in den jeweiligen Hauptbauphasen der Stadtteile (Mitte der 1950er bzw. 1970er Jahre) gegründet und verstehen sich als Lobby des Stadtteils. Führende Persönlichkeiten sind auch in politischen Gremien der Stadt aktiv. Die beiden Vereine wurden von Beginn an intensiv in den Stadterneuerungsprozess einbezogen und beteiligen sich aktiv in verschiedenen Projekten und Gremien.

IG Birther Kreisel:
Die Interessengemeinschaft Birther Kreisel ist der Zusammenschluss der Grundstückseigentümer und Geschäftsleute sowie weiterer Akteure (u.a. der Velbert Marketing GmbH bis 2009) im Birther Einkaufszentrum. Sie wurde 2003 gegründet insbesondere mit dem Ziel der gemeinsamen Vermarktung des Standortes und der Begleitung der Erneuerungsmaßnahmen. In den Anfangsjahren zählte die IG zu den 20 Modellvorhaben des Modellprojekts „Immobilien- und Standortgemeinschaften“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach der Neugestaltung des Einkaufszentrums hat sich die IG sehr positiv entwickelt, betreibt intensives Standortmarketing, führt Veranstaltungen durch u.v.m.

weitere Netzwerke im sozialen Bereich:
Im mittelbaren Kontext zum Soziale-Stadt-Prozess stehen zahlreiche Netzwerke im sozialen Bereich, auf die an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden soll. Beispielhaft genannt seien hier der Zusammenschluss der Kindertageseinrichtungen in Birth/Losenburg und die 2010 für Birth/Losenburg gegründete ZWAR-Gruppe („Zwischen Arbeit und Ruhestand“).

Verstetigung des Soziale-Stadt-Prozesses über die Programmlaufzeit hinaus

Die Städtebauförderung über das Programm Soziale Stadt hat ausdrücklich Impulscharakter, d.h. die Mittel stehen für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung. Damit besteht auch für das Programmgebiet Birth/Losenburg die Notwendigkeit, die erreichten positiven Veränderungen, insbesondere mit Blick auf die weiterhin bestehenden Handlungsbedarfe, zu sichern. D.h. die Stadtteilarbeit wird nach Abschluss der Programmlaufzeit nicht beendet werden können. Investive Maßnahmen sind dann zwar in nächster Zukunft erst einmal nicht mehr in größerem Umfang notwendig. Ein gemeinsames Engagement für das Zusammenleben im Stadtteil und die Fortführung der positiven Öffentlichkeits- und Imagearbeit stehen dafür weiterhin im Vordergrund.
In Birth/Losenburg bestehen für eine nachhaltige Sicherung der Projekterfolge grundsätzlich positive Ausgangsbedingungen. Die Zusammenarbeit der Akteure startete auch schon vor Programmbeginn und hat damit fast eine gewisse Tradition. Im Zuge des Stadtteilprogramms wurden die Kooperationsstrukturen vertieft und um zusätzliche Partner erweitert. Diese eingespielten Strukturen bieten eine gute Basis. Die Diskussion über das Fortlaufen der Zusammenarbeit nach dem Ende der Programmförderung hat im Rahmen der Erarbeitung der Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes begonnen. Hier gilt es für das Stadtteilmanagement, in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren vor Ort in nächster Zukunft weiter tätig zu werden. Ein erster Vorschlag für eine praktikable Organisationsstruktur findet sich in der Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes.

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