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Richtiger Umgang mit Gefrier- und Kühlschränken

Coole Tipps zum Strom - und Geldsparen

Tipps zum Klimaschutz für Zuhause – durch den richtigen Umgang mit Gefrier- und Kühlschränken einfach den Stromverbrauch senken und sparen!

Kühl- und Gefriergeräte gehören im Haushalt mit zu den größten Stromverbrauchern.
Sie  haben einen durchschnittlichen Anteil von 17,3 % am Stromverbrauch und so bietet der richtige Umgang mit den Geräten oder eine Neuanschaffung oft auch entsprechend hohes Sparpotential.

Was spricht für den Kauf eines neuen Gerätes?
Alte, ineffiziente Geräte machen sich auf der Stromrechnung besonders bemerkbar, denn sie verbrauchen zum Teil mehr als dreimal so viel Strom wie Kühlschränke der Effizienzklasse A+++.
Der Stromverbrauch eines mittelgroßen, besonders stromeffizienten Kühlschranks beträgt durchschnittlich 90 Kilowattstunden (kWh) im Jahr, ein alter Kühlschrank, zum Beispiel aus dem Jahr 2002, verbraucht im gleichen Zeitraum hingegen bis zu 330 kWh Strom.

Die entstehenden Kosten für den Strom machen das Ergebnis noch deutlicher: 29,70 €/ zu 108,90 €/ Jahr.
Da kann sich eine Neuanschaffung durchaus lohnen und helfen die Kosten deutlich zu senken. Durch die geringeren Stromkosten hat sich der Kaufpreis des neuen A+++ Gerätes innerhalb weniger Jahre amortisiert.

Wie sieht die Ökobilanz von alten Kühlschränken aus?
Ein effizienter Kühlschrank lohnt sich nicht nur für die Haushaltskasse: Kühlschränke mit einer guten Energieeffizienzklasse vermeiden durch den geringeren Stromverbrauch auch viel CO2 und tragen so zu besserem Klima und mehr Gesundheit bei.

Dieser Vergleich macht es deutlich: Ein alter Kühlschrank aus dem Jahr 2002 mit einem jährlichen Stromverbrauch von 330 kWh verursacht im Jahr 140 kg CO2; ein stromsparender A+++ Kühlschrank mit einem Jahresstromverbrauch von 90 kWh Strom verursacht hingegen nur 40 kg CO2. Wenn das mal nicht für eine Neuanschaffung spricht…

Was ist beim Umgang mit Kühl- und Gefriergeräten zu beachten?
Durch energiebewusstes Verhalten kann jeder den Stromverbrauch senken und Kosten sparen. Das ist ganz einfach, hier ein paar Tipps:

Die Wahl der Kühlstufe sollte so gering wie möglich ausfallen. Beim Kühlschrank ist in der Regel eine Innentemperatur von + 7 Grad Celsius ausreichend, beim Gefrierschrank sind es - 18 Grad Celsius.

Kühl- oder Gefrierschränke sollten so kurz wie möglich geöffnet werden. Je länger ein Gerät geöffnet ist, desto mehr warme Luft dringt ein und das Gerät muss entsprechend herunterkühlen. Eine übersichtliche Sortierung erleichtert es, das gewünschte Lebensmittel schnell zu finden.
Es sollten keine warmen oder gar heißen Speisen in den Kühlschrank gestellt werden.
Sie verursachen einen überflüssigen Anstieg des Stromverbrauchs und geben zusätzlich viel Feuchtigkeit ab, sodass der Kühlschrank schnell vereist.
Eisschichten, auch wenn sie nur dünn sind, haben ebenfalls Einfluss auf den Energieverbrauch; eine Eisschicht von nur 5 Millimetern kann diesen um 30 Prozent steigern.

Auch der Standort des Kühlgerätes sollte wohl überlegt werden. Je höher die Umgebungstemperatur, desto mehr Strom wird verbraucht. Das heißt also, dass der Kühlschrank nach Möglichkeit nicht neben den Herd gestellt und auch vor Sonneneinstrahlung geschützt werden sollte. Ein nicht beheizter Keller wäre zum Beispiel ein idealer Standort für ein Gefriergerät.
Wichtig ist auch das Abluftgitter frei zu halten. Wenn dieses versperrt wird, entsteht ein Wärmestau, welcher das gesamte Gerät  erwärmt. Dies erhöht den Strombedarf bedeutend.

Wo bekommt man noch mehr Informationen?
Viele Tipps zum Energiesparen im privaten Haushalt, natürlich auch was das Thema Kühl- und Gefriergeräte betrifft, bietet die Broschüre ‚Auszeit!‘ der EnergieAgentur.NRW.
Die Broschüre ist hier zu finden.

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