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Namenserklärung zur Angleichung von Namen

a) zur Angleichung von Namen

(Artikel 47 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch)
Personen, die einen Namen nach ausländischem Recht erworben haben,
können, wenn sich die Namensführung künftig nach deutschem Recht richtet,
durch Erklärung ihren Namen dem deutschen Recht anpassen (z.B. nach Einbürgerung, bei Anerkennung als Asylberechtigter oder ausländischer Flüchtling).

Folgende Erklärungen sind vor dem Standesbeamten möglich: 

  1. aus dem Namen Vor- und Familiennamen bestimmen,
  2. bei Fehlen von Vor- und Familiennamen einen solchen Namen wählen,
  3. Bestandteile des Namens ablegen, die das deutsche Recht nicht vorsieht,
  4. die ursprüngliche Form eines nach dem Geschlecht oder dem Verwandtschaftsverhältnis abgewandelten Namens annehmen,
  5. eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder ihres Familiennamens annehmen; gibt es eine solche Form des Vornamens nicht, so kann sie neue Vornamen annehmen. 

Eine Erklärung zum Familiennamen, der als Ehename geführt wird, kann während Bestehens der Ehe nur von beiden Ehegatten abgegeben werden.

b) nach § 94 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG)

Vertriebene und Spätaussiedler, deren Ehegatten und Abkömmlinge, die Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind, können durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten

  1. Bestandteile des Namens ablegen, die das deutsche Recht nicht vorsieht, 
  2. die ursprüngliche Form eines nach dem Geschlecht oder dem Verwandtschaftsverhältnis abgewandelten Namens annehmen, 
  3. eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder Familiennamens annehmen; gibt es eine solche Form des Vornamens nicht, so können neue Vornamen angenommen werden, 
  4. führen Ehegatten einen gemeinsamen Familiennamen, so können sie einen Ehenamen nach § 1355 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches bestimmen,
  5. den Familiennamen in einer deutschen Übersetzung annehmen, sofern die Übersetzung einen im deutschen Sprachraum in Betracht kommenden Familiennamen ergibt.

Eine Erklärung zum Familiennamen, der als Ehename geführt wird, kann während Bestehens der Ehe nur von beiden Ehegatten abgegeben werden.
Die aufgeführten Erklärungen können anlassbezogen abgegeben werden (d.h. bei Anmeldung der Eheschließung, Beurkundung einer Geburt usw.).
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den/die zuständige(n) Standesbeamten(in).

Für das Standesamt gelten qualifizierte Öffnungszeiten:

Mo.+ Di.: 8.00 - 12.00 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung, Mi. nach Vereinbarung,
Do. 8.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 17.00 Uhr, Fr. 8.00 Uhr - 12.00 Uhr

Bitte beachten Sie:

Die Anzeige von Geburten und Sterbefällen und die Anmeldung von Eheschließungen oder Lebenspartnerschaften ist bis zu einer halben Stunde vor Ende der Öffnungszeiten möglich.
Freitags werden grundsätzlich keine Anmeldungen von Eheschließungen oder Lebenspartnerschaften vorgenommen.

Stadt Velbert
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