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Informationen zur Hundesteuer

Wer ist steuerpflichtig?

Gegenstand der Hundesteuer ist das Halten von Hunden im Stadtgebiet. Steuerpflichtig ist der Hundehalter. Hundehalter ist, wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse seiner Haushaltsangehörigen aufgenommen hat. Alle in einem Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten. Dies gilt auch für einen zugelaufenen Hund, wenn er nicht innerhalb von zwei Wochen bei der Abteilung Ordnung und Gewerbe der Stadt Velbert (Thomasstraße 1 A in 42551 Velbert) gemeldet und bei einer von diesem Fachgebiet bestimmten Stelle abgegeben wird.

Wann und wo muss ich meinen Hund anmelden?

Der Hundehalter ist verpflichtet, einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme oder Zuzug bei der Stadt anzumelden. Bei Welpen aus eigener Zucht beträgt die Meldefrist zwei Monate. Die Anmeldung können Sie vornehmen:

  • per Email: gabriele.fischer(at)velbert.de – bitte ersetzen Sie dabei „(at)“ durch „@“,
  • per Fax: (02051)26-2385,
  • auf dem Postweg: Stadt Velbert, Steueramt, Thomasstraße 1A, 42551 Velbert,
  • persönlich im Steueramt.

Bitte nutzen Sie bei der Anmeldung den amtlichen Vordruck.

Wann und wo muss ich meinen Hund abmelden?

Die Fristen und Möglichkeiten der Anmeldung gelten auch für die Abmeldung. 

Was ist mit einem in Pflege, Verwahrung, auf Probe oder zum Anlernen genommenen Hund?

Als Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält, wenn er nicht nachweisen kann, dass der Hund in einer Gemeinde der Bundesrepublik versteuert wird oder von der Steuer befreit ist. Die Steuerpflicht tritt in jedem Fall ein, wenn die Pflege, Verwahrung oder Haltung auf Probe oder zum Anlernen den Zeitraum von zwei Monaten überschreitet. 

Wie hoch ist die Steuer?

Die Steuer beträgt jährlich, wenn von einem Hundehalter oder von mehreren Personen

  • nur ein Hund gehalten wird 119 €,
  • zwei Hunde gehalten werden, je Hund 146 €,
  • drei oder mehr Hunde gehalten werden, je Hund 174 €.

Abweichend davon beträgt die Steuer jährlich für das Halten gefährlicher Hunde oder Hunde bestimmter Rassen, wenn ein oder mehr solcher Hunde gehalten werden, je Hund 780 €.
Gefährliche Hunde sind solche Hunde, bei denen nach ihrer besonderen Veranlagung, Erziehung und/oder Charaktereigenschaft die erhöhte Gefahr einer Verletzung von Personen besteht oder von denen eine Gefahr der öffentlichen Sicherheit ausgehen kann. Hunde bestimmter Rassen im Sinne dieser Vorschrift sind entsprechend § 3 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 Landeshundegesetz (LHundG) folgende Rassen sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden:

  • § 3 Abs. 2 LHundG: American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pittbull Terrier und Staffordshire Bullterrier
  • § 10 Abs. 1 LHundG: American Bulldog, Bullmastiff, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Rottweiler und Tosa Inu 

Kann man seinen Hund von der Steuer befreien lassen?

Ja. Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für Hunde

  • die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen (Merkzeichen „B“, „BL“, „GI“, „aG“ oder „H“ im Schwerbehindertenausweis) dienen. Für eine derartige Befreiung wird vorausgesetzt, dass der Hund für die Schutz- und Hilfefunktion geeignet ist, also über eine entsprechende Ausbildung verfügt.
  • von Leistungsberechtigten nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) und Zwölftes Buch (XII), und von solchen Personen, die diesen einkommensmäßig gleichstehen, dies gilt allerdings nur für den ersten Hund.
  • die als Gebrauchshunde ausschließlich zur Bewachung von nicht gewerblich gehaltenen Herden verwandt werden, in der hierfür benötigten Anzahl.
  • die als Gebrauchshunde von Forstbeamten, von Berufsjägern, von beauftragten Feld- und Forstaufsehern und von bestätigten Jagdaufsehern dienen, in der für den Forst-, Feld oder Jagdschutz erforderlichen Anzahl.
  • die als Melde-, Sanitäts- oder Schutzhunde verwendet werden und die dafür vorgesehene Prüfung vor Leistungsprüfern eines von der Stadt anerkannten Vereins oder Verbandes mit Erfolg abgelegt haben. 

Gelten die Befreiungsvoraussetzungen auch für gefährliche Hunde oder Hunde bestimmter Rassen?

Nein. Eine gänzliche Befreiung von der Hundesteuer ist für diese Hunde nicht möglich. Soweit aber für gefährliche Hunde bzw. Hunde bestimmter Rassen der Nachweis erbracht wird, dass eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit nicht zu befürchten ist, kann auf Antrag die Festsetzung der Steuer mit dem Steuersatz der übrigen Hunde zum Normaltarif erfolgen. Als Nachweis ist eine Bescheinigung der erfolgreichen Verhaltensprüfung (erhältlich z.B. beim Kreis Mettmann, Veterinärwesen, Am Kolben 1, 40822 Mettmann, Telefon: 02104/99-1951 oder einem vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW anerkannten Sachverständigen) oder eine Bescheinigung der Befreiung von der Maulkorb- und Leinenpflicht (erhältlich z. B. beim Kreis Mettmann, Amt für Verbraucherschutz, Am Kolben 1, 40822 Mettmann, Telefon: 02104/99-1951) oder eine Bescheinigung der Befreiung von der Maulkorb- und Leinenpflicht (erhältlich bei der Stadt Velbert, Abteilung Ordnung und Gewerbe, Thomasstraße 1 A, 42551 Velbert, Telefon: 02051/26-2213) beim Steueramt einzureichen. 

Formulare

Anmeldung zur Hundesteuer, (pdf)

Abmeldung von der Hundesteuer, (pdf)

Stadt Velbert
Stadtverwaltung
Thomasstr. 1, 42551 Velbert

Tel.: 02051/26-0 (Zentrale)
Fax: 02051/26-25 99

E-Mail: stadt@velbert.de