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Mietwohnungsbau

Förderung des Mietwohnungsbaus

Zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stellt das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen von Wohnraumförderungsprogrammen Fördermittel bereit. Hiermit kann der Neubau von Miet- und Genossenschaftswohnungen, Miet-Einfamilienhäuser und zur Vermietung bestimmter Eigentumswohnungen gefördert werden.

Die Förderung erfolgt durch Bereitstellung von zinsgünstigen Darlehen, die bis zum Ablauf des 10. Jahres zinsfrei sind, danach beträgt der Zinssatz 0,5 im Jahr.

Für den Neubau einer 2,5 Raumwohnung mit einer Größe von max. 62 qm ist die Gewährung eines Darlehens in Höhe von 99.510 € möglich, für eine 3,5 Raumwohnung mit einer Größe von 77 qm beträgt das Darlehen 123.585 €. Zusätzlich ist die Förderung des Einbaus eines Aufzuges mit 2.500,00 € pro geförderter Wohnung, maximal 50.000,00 € pro Aufzug, möglich.
Für den Bau von Wohnungen bis zu einer Größe von 62 qm erhöht sich das o.g. Darlehen um 5.000,00 €.
Für beide Zusatzdarlehen kann auf Antrag einen Tilgungsnachlass von 50 %gewährt wer-den.

Die geförderten Wohnungen unterliegen für die Dauer von 20 bzw. 25 Jahren einer so genannten Belegungs- und Mietpreisbindung.

Zielgruppe sind Mieterhaushalte, deren Einkommen die Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Rechtsgrundlage für die Einkommensgrenzen ist § 13 Abs. 4 des Gesetzes zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land NRW.

Die Miethöhe beträgt bei Erstbezug 5,25 Euro je Quadratmeter Wohnfläche zuzüglich der Umlage der Betriebskosten nach Maßgabe der §§ 556, 556 a und 560 des Bürgerlichen Gesetzbuches .

Für die Errichtung von Wohnraum für Flüchtlinge gelten die gleichen Förderrichtlinien wie für den vorgenannten geförderten Mietwohnungsbau. Der Tilgungsnachlass beträgt hier jedoch 25 %. Bezugsberechtigt sind jedoch ausschließlich Flüchtlinge im Sinne des Flüchtlingsauf-nahmegesetzes (FlüAG) und Asylbewerber im Sinne des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG).

Bei der baulichen Ausführung kann auf die Erstellung von Freisitzen (Balkone, Loggien, Ter-rassen) verzichtet werden, wenn der Nachweis der Nachrüstbarkeit erbracht wird. In diesen Fällen müssen die Balkon- oder Terrassentüren mit der barrierefrei auszugestaltenden Schwelle zum Austritt bereits hergestellt und die Tür in den Obergeschossen gegen Absturz gesichert werden.

Barrierefreiheit

Die Grundrisse der zu fördernden Wohnungen sollen zur Wohnraumversorgung wechselnder Nutzergruppen geeignet und wohntechnisch zweckmäßig sein. In Nordrhein-Westfalen werden nur Mietwohnungen gefördert, die barrierefrei ausgeführt werden. Hierzu ist bei der Bauausführung zu beachten, dass

a) ein Hauszugang des Gebäudes, die Erdgeschosswohnungen und gegebenenfalls der Aufzug von der öffentlichen Verkehrsfläche aus stufenlos erreichbar sind,
b) innerhalb der Wohnungen keine Stufen, Schwellen oder untere Türanschläge vorhanden sind,
c) in jeder Wohnung ein Sanitärraum mit einem bodengleichen Duschplatz mit rutschhemmender Oberfläche ausgestattet ist und
d) Türen nicht in den Sanitärraum schlagen und
e) die lichten Türbreiten innerhalb der Wohnungen und von Aufzügen Haus- und Wohnungseingängen sowie alle Bewegungsflächen und gegebenenfalls Rampen der DIN 18025 Teil 2 entsprechen.

Gruppenwohnungen

Zur Verbesserung des Wohnungsangebotes für ältere, pflegebedürftige oder behinderte Menschen mit Betreuungsbedarf fördert das Land NRW Wohneinheiten neuen Typs, in denen bis zu 8 Personen selbst bestimmt zur Miete wohnen und ihre Pflege oder Betreuung individuell mit Hilfe ambulanter Dienste ihrer Wahl organisieren können (Gruppenwohnungen).

Änderungen und Erweiterungen

Förderfähig ist auch die Neuschaffung von Mietwohnungen durch Änderung, Nutzungsänderung und Erweiterung von Gebäuden oder durch Änderung von Mietwohnungen durch Anpassung an geänderte Wohnbedürfnisse. Die Baukosten inklusive Baunebenkosten müssen für diese Baumaßnahmen jedoch mindestens 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche betragen.

Antragsverfahren

Zur Förderung vorgesehene Maßnahmen sollten vor Antragstellung mit der zuständigen Bewilligungsbehörde, dem Kreis Mettmann, abgestimmt werden: 
 www.kreis-mettmann.de .

 Auch das Fachgebiet Wohnen der Stadt Velbert berät Sie zu diesem Förderangebot:
Anliegen A-Z/ Wohnungsbauförderung .

Weitere Informationen, die Förderbestimmungen und Antragsformulare erhalten Sie bei der NRW Bank und dem Ministerium für Bauen und Verkehr NRW:

www.nrwbank.de/de/index.html - der NRW Bank
www.mbwsv.nrw.de  - Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW

Stadt Velbert
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Tel.: 02051/26-0 (Zentrale)
Fax: 02051/26-25 99

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