Grundstückssanierungen

Förderung von Grundstückssanierungen

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Brachflächen, die ehemals gewerblich, industriell, militärisch oder für Verkehrszwecke genutzt wurden, für Zwecke der sozialen Wohnraumförderung nutzbar zu machen. Die mit Hilfe dieser Förderung für Zwecke des Wohnungsbaus hergerichteten Brachflächen sind mit gefördertem Mietwohnungsbau, geförderten Wohnheimen und Pflegewohnplätzen oder Eigentumsmaßnahmen, die zur Selbstnutzung für die Zielgruppen der sozialen Wohnraumförderung geeignet und bestimmt sind, wieder neu zu bebauen.

Folgende Maßnahmen können gefördert werden:

a) Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung, zum standortbedingten Lärmschutz oder zu Gründungsmaßnahmen,
b) Sicherungsmaßnahmen (z.B. Schutz von bestehenden Bauwerken, Bauteilen, Versorgungsleitungen),
 c) Beseitigung umweltgefährdender Stoffe (z.B. Beseitigen vom Kampfmitteln und anderen gefährlichen Stoffen),
d) Beseitigung von Stoffen, die die Wohnnutzung beeinträchtigen (Sanieren belasteter oder kontaminierter Böden),
e) Abbrucharbeiten (Abbruch aufstehender Bausubstanz, die nicht Wohnzwecken dient oder diente; Beseitigung von Fundamenten, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Verkehrsanlagen),
f) Maßnahmen für erhöhten, standortbedingten Lärmschutz, soweit dies zur Erfüllung der Voraussetzungen für die Standortqualitäten erforderlich ist,
g) standortbedingte Mehrkosten für Gründungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen (z.B. in ehemaligen Industriehäfen).

Kostennachweis

Die Kosten der zur Förderung vorgesehen Maßnahmen sind durch Gutachten zur Gefährdungsabschätzung oder zur Ermittlung erhöhter standortbedingter Kosten für Lärmschutz- oder Gründungsmaßnahmen und aus Kostenvoranschlägen nachzuweisen.

Nach Fertigstellung der geförderten Maßnahme ist ein Kostennachweis vorzulegen.

Darlehen

Die Maßnahmen werden im Rahmen einer Anteilsförderung mit zinsgünstigen Darlehen des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Der förderfähige Anteil beträgt 75 % oder höchstens 20.000 Euro je geförderter Mietwohnung, gefördertem Heimplatz oder zu errichtender Eigentumsmaßnahme, ausgehend von dem nach den Wohnraumförderungsbestimmungen vorgegebenen Verfahren zur Bestimmung der zu berücksichtigenden Kosten.

Kumulierungsverbot

Für die Gewährung dieses Förderangebotes besteht ein Kumulierungsverbot bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln oder von Zuwendungen für die Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten nach den Richtlinien des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Antragsverfahren

Zur Förderung vorgesehene Maßnahmen sollten vor Antragstellung mit der zuständigen Bewilligungsbehörde, dem Kreis Mettmann, abgestimmt werden: 
 www.kreis-mettmann.de .

 Auch das Fachgebiet Wohnen der Stadt Velbert berät Sie zu diesem Förderangebot:
Anliegen A-Z/ Wohnungsbauförderung .

Weitere Informationen, die Förderbestimmungen und Antragsformulare erhalten Sie bei der NRW BANK und dem Ministerium für Bauen und Verkehr NRW:

www.nrwbank.de/de/index.html - der NRW BANK
www.mwebwv.nrw.de - Ministerium für Bauen und Verkehr NRW

Stadt Velbert
Stadtverwaltung
Thomasstr. 1, 42551 Velbert

Tel.: 02051/26-0 (Zentrale)
Fax: 02051/26-25 99

E-Mail: stadt@velbert.de