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Wappen der Stadt Velbert
Grundschule Kastanienallee

Sozialkompetenztrainings als Angebot der städt. Schulsozialarbeit in Velbert

Sozialkompetenztrainings lehnen sich, als pädagogische Angebotsform, an der Sozialen Gruppenarbeit an. Deren Zweck ist „die Entwicklung älterer Kinder und Jugendlicher durch soziales Lernen in der Gruppe [zu] fördern“ (SGB VIII). 

Die Stärkung der Sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler dient dazu, das Auftreten von Problemen wie Gewalt, Mobbing oder Schulabsentismus durch die Förderung eines guten Klassenklimas bereits im Vorfeld zu verhindern. 

Notwendigkeit von Sozialkompetenztrainings
Kinder eignen sich soziale Kompetenzen in ihrem Alltag überall dort an, wo sich ihnen Möglichkeiten zum sozialen Lernen bieten: in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, im Kindergarten, in der Schule, usw. Unter verschiedenen Stichworten (z.B. „Verhäuslichung“, „Mediatisierung“ der Kindheit) beschreiben die Sozialwissenschaften einen Wandel der Kindheit. Als eine Folge dieses Wandels sind wichtige soziale Erfahrungen heutzutage nicht mehr selbstverständlich gegeben. Außerhalb des Zusammentreffens in der Schule mangelt es vielen Kindern an Gelegenheiten um in der direkten Interaktion mit Gleichaltrigen Sozialkompetenz einzuüben. Auf die notwendigen schulischen Anforderungen ist ein Teil der Kinder nur unzureichend vorbereitet. Im Schulalltag kann dies zur Belastung werden: 

  • Schwierigkeiten bei Gruppenarbeiten und gemeinsamen Spielen, 
  • Zurückweisungen durch Mitschüler und Mitschülerinnen, 
  • Gewalthandlungen, 
  • Ausgrenzung bis hin zum Mobbing, aber auch 
  • Rückzug und Vereinzelung 

können die Folgen sein. 

Sozialkompetenztrainings als Unterstützungsleistung für Kinder und Jugendliche 
Das mit dem Klassenverband durchgeführte Sozialkompetenztraining bietet die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer sozialen Fähigkeiten, in dem, für sie über Jahre zentralen Setting zu fördern. Es unterstützt die Schule in ihrem Engagement für ein gutes soziales Miteinander.

Dadurch begünstigt das Training auch das Erreichen von schulischen Lernzielen: Negative soziale Erlebnisse verhindern eine aktive und aufmerksame Teilnahme am Unterricht. Ein positives Klassenklima wirkt positiv auf die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, sowie die Zufriedenheit und Gesundheit von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Betreuungspersonal und Lehrenden. 

Ziele des Sozialkompetenztrainings
Die zentralen Ziele der Sozialkompetenztrainings sind: 

1.    Förderung der Selbst- und Emotionskontrolle 
2.    Stärkung der (sozialen) Wahrnehmung 
3.    Stärkung der Kommunikationsfähigkeit 
4.    Stärkung der Kooperationsfähigkeit 
5.    Stärkung von Konflikt- und Kritikfähigkeit 

Methoden des Sozialkompetenztrainings
Der Erwerb sozialer Kompetenzen ist ein Lernprozess der über Interaktionen mit dem sozialen Umfeld stattfindet. Aus diesem Grund steht bei den Sozialkompetenztrainings der städtischen Schulsozialarbeit das eigene Erleben der Teilnehmer im methodischen Fokus.
Ausgehend von den Annahmen, dass …

a)    soziale Verhaltensweisen erlernt werden und auch verlernt werden können, und
b)    soziale Erfahrungen Handlungsorientierung für zukünftige Interaktionen liefern
 

inszenieren die städtischen Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen spielerische soziale Erfahrungsmöglichkeiten.

An die Übungsdurchführung schließt sich immer eine geleitete Reflexion an. Ihr Ziel ist die Unterstützung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Verarbeitung und dem Transfer des Erlebten in den Alltag. So sollen Anstöße für positives, konstruktives und hilfsbereites Verhalten auch außerhalb des Trainingssettings gegeben werden.

Für inhaltliche Fragen wenden Sie sich bitte an die Teamleitung der städtischen Schulsozialarbeit, Herrn Groll. 

Eine für pädagogische Fachkräfte erstellte ausführlichere Darstellung der Sozialkompetenztrainings können Sie herunterladen.

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