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Stadt Velbert kauft Hertie-Immobilie

Die Stadt Velbert kauft die Hertie-Immobilie in der Innenstadt von Velbert-Mitte. In einem Notartermin am Mittwoch, 28. Februar, wurde der Erwerb der Gesamtimmobilie eingeleitet und gesichert. In den nächsten Wochen erfolgt die vollständige Vertragsabwicklung. Das Areal setzt sich zusammen aus drei Grundstücken, insgesamt knapp 8.000 Quadratmeter, die sich zuletzt im Besitz von drei verschiedenen Eigentümern befanden. Der Kaufpreis für alle drei Grundstücke liegt deutlich unterhalb des Verkehrswertes von 4,7 Millionen Euro, der 2015 im Rahmen des Zwangsversteigerungsverfahrens ermittelt wurde. Durch den Ankauf setzt die Stadt Velbert einen Beschluss um, den der Rat der Stadt am Dienstag, 27. Februar, mit großer Mehrheit gefasst hat.
Das Gebäude stand seit fast neun Jahren leer. In dieser Zeit gab es mehrere Versuche privater Projektentwickler, neue Nutzungsideen umzusetzen, die sich jedoch aufgrund der Eigentümerkonstellation nicht realisieren ließen. „Wir freuen uns daher, dass wir die Möglichkeit nutzen konnten, die Immobilie zu erwerben und nun die zukünftige Entwicklung des Standortes selbst in der Hand haben“, erklärt Bürgermeister Dirk Lukrafka und ergänzt: „Es waren intensive Verhandlungen mit den drei bisherigen Eigentümern, aber wir sind überzeugt, dass dies der richtige Schritt ist, um eine Aufwertung des südlichen Eingangs zur Fußgängerzone einzuleiten.“
Zunächst soll das Grundstück „baureif“ gemacht werden, was einen Abriss des bestehenden Gebäudes bedeutet. „Baurechtlich wäre auch eine weitere Nutzung der ehemaligen Hertie-Filiale möglichDie letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass sich keine Nutzer finden, die ihre Ideen in dem bestehenden Gebäude umsetzen können. Durch einen Abriss schaffen wir ganz neue Nutzungsmöglichkeiten für das eigentlich begehrte Grundstück“, erläutert Heike Möller, Leiterin des städtischen Planungsamtes. Durch die Bewerbung der Stadt Velbert im Projektaufruf „Starke Quartiere – Starke Menschen“ der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen wird es auch möglich, eine Förderung für den Abriss der Hertie-Immobilie zu erhalten und so einen Teil der Kosten für die Grundstücksentwicklung aufzufangen.
Das Planungsamt wird nun gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung verschiedene Varianten für eine Mischnutzung des Grundstücks entwerfen, die beispielsweise Wohnen, Einzelhandel und Büros miteinander vereinen. In diesem Zusammenhang soll zeitnah auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt werden.
„Für den südlichen Teil der Innenstadt bietet sich jetzt mit einer zeitnahen Entwicklung des Hertie-Standortes die Chance einer spürbaren Aufwertung und Frequenzsteigerung.“, freut sich auch Wilfried Löbbert, Fachbereichsleiter für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Denn gemeinsam mit den in jüngerer Vergangenheit realisierten Neubauten von Kaufland und Schallowetz, ist durch die Reaktivierung des Hertie-Standortes eine nachhaltige Entwicklung der Oberstadt zu erwarten. Bürgermeister Dirk Lukrafka betont zudem: „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch den Ratsmitgliedern, die die Umsetzung dieses Vorhabens möglich gemacht haben. Ganz unbestritten ist dies ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Stadterneuerung unserer Innenstadt“.

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