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Richtfest des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums

v.l.: Manuel Villanueva-Schmidt, Heinz Schemken und Bürgermeister Dirk Lukrafka stoßen gemeinsam unter dem Richtkranz auf den Neubau des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums an.

„Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand. Nach harten, arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtkranz hier ins Land.“ Mit diesen Worten begann gestern, 11. Juli, der Richtspruch am zukünftigen Standort des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums, vorgetragen von Manuel Villanueva-Schmidt, Abteilungsleiter Planen und Bauen im städtischen Immobilienservice. Gemeinsam mit Vertretern der Velberter Politik und Wirtschaft sowie Förderern des Museumsneubaus wurde dessen Richtfest offiziell gefeiert. Bürgermeister Dirk Lukrafka dankte in seiner Rede allen an dem Projekt Beteiligten, die in den Umbau ihre Kreativität, ihr Wissen, ihre Zeit und viel Geld investieren.
Er wies zudem auf die lange und bewegte Geschichte des Museums hin sowie dessen stetige Entwicklung. Mit dem ab Ende dieses Jahres geplanten Umzug aus dem Forum Niederberg in die im Jahr 1885 erbaute Fabrikantenvilla Villa Herminghaus und den Neubau an der Kolpingstraße werde das Alte mit dem Neuen verbunden, sowohl von außen als auch von innen. Zudem werde das Museum mit der Neueröffnung Mitte 2020 zum ersten Mal in seiner Geschichte eine eigene Adresse erhalten. Lukrafka wünscht sich für das neue Kapitel des Museums, dass es am neuen Standort eigen und ständig existieren wird. Es spiegelt wie kaum ein anderer Ort die Identität Velberts wider.
Heinz Schemken, Vorsitzender der Fördergemeinschaft des Museums, betonte in seiner Rede die enorm wichtige Bedeutung des Museums und dessen Funktion, zu zeigen, wie relevant die Schloss- und Beschlägeindustrie und -wirtschaft für den Standort Velbert ist. „Der museale Ansatz müsse es sein, mit den Ausstellungen den Menschen – insbesondere den jungen Menschen – zu zeigen, wie wir mit der Velberter Industriegeschichte umgegangen sind und mit ihr in Zukunft umgehen werden.“
Unsicherheit und Sicherheit sind stets aktuelle Themen innerhalb der Gesellschaft, die am Beispiel der Schloss- und Beschlägeindustrie verdeutlicht werden können. Im Rahmen der zukünftigen Dauerausstellung werden die Besucher durch Jahrtausende der schließtechnischen Evolution und der Innovationen – von der neolithischen Revolution, über das Mittelalter und die Renaissance bis in die Gegenwart – geführt und erhalten außerdem Einblicke in die Zukunft der Schloss- und Beschlagtechnik. Das Museum vermittelt themenspezifisches Wissen und verbindet dieses durch interaktive Elemente mit der Praxis.
Die Baukosten des Neubaus betragen insgesamt etwa 2,9 Millionen Euro, die zu 80 Prozent durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW stellen aus dem Städtebauförderprogramm Stadtumbau West somit insgesamt über 2,3 Millionen Euro bereit.

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