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Eisblockwette in Velbert gestartet - Stadt Velbert und Kreis Mettmann zeigen mit ALTBAUNEU-Aktion, wie Energiesparen bei Gebäuden möglich ist

Zwei große Eisblöcke, dahinter zwei Männer, Fußgängerzone

Bürgermeister Dirk Lukrafka und der Klimaschutzmanager des Kreises Mettmann, Dr. Sebastian Kock, zeigen die Eisblöcke.

Ein kleines Häuschen, etwa so groß wie eine Umkleidekabine, Aufschrift "Eisblockwette Mitmachen und gewinnen"

In diesem optimal gedämmten Häuschen trotzt einer der Eisblöcke nun für zehn Tage lang Wind und Wetter.

Die Eisblockwette in Velbert startete offiziell am heutigen Freitag (4. Juni) in der Fußgängerzone von Velbert-Mitte auf dem Platz am Münzbrunnen (vor der Hauptfiliale der Sparkasse). Mit der Aktion will die Stadt Velbert gemeinsam mit dem Kreis Mettmann im Rahmen des Projekts ALTBAUNEU dazu beitragen, die Energieeffizienz der Gebäude in Velbert zu erhöhen. In Modellhäusern verschlossene Eisblöcke sollen demonstrieren, wie effektiv eine gute Wärmedämmung in Bezug auf Energieverbrauch und Klimaschutz ist.
„Dämmen ist Klimaschutz mit Gewinn“ erklärte Bürgermeister Dirk Lukrafka, der sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von den Modellhäusern machte. „Wer heute neu baut oder saniert, kann ein Zeichen setzen für Klimaschutz und gegen Energieverschwendung. Eines der wirksamsten Mittel besteht in einer guten Wärmedämmung“.

So funktioniert die Eisblockwette
Durch die Eisblockwette wird gezeigt, was eine gute Wärmedämmung für den Klimaschutz und die Senkung der jährlichen Energiekosten erreichen kann. Dazu wird jeweils ein Eisblock von 200 Litern in den beiden Modellhäusern platziert. Ein Haus entspricht einem nahezu ungedämmten Altbau, das andere einem optimal wärmegedämmten Passivhaus. Zehn Tage lang sollen sie dann Sonne, Wind und Wetter trotzen. Alle Velberterinnen und Velberter sind in dieser Zeit dazu aufgerufen, die folgenden Fragen zu beantworten:
Wie viele Liter Eis werden im genannten Zeitraum jeweils im ungedämmten und gedämmten Haus schmelzen? Wie groß ist der Unterschied?
Selbstverständlich winken auch attraktive Preise: eine Eismaschine (1. Platz), jeweils eine Kühlbox (2. bis 6. Platz) oder ein Sonnen-Schutzzelt (7. bis 11. Platz).
Tipps können von Freitag, 4., bis Montag, 14. Juni, um 10 Uhr, abgegeben werden. Das geht ganz einfach über die Internetseite von ALTBAUNEU. Zusätzlich wird online auch ein Flyer mit der Wettkarte zur Verfügung gestellt, diese kann ausgedruckt und an die Stadt Velbert gesandt werden. Wer in der Innenstadt unterwegs ist und sich die Modellhäuser vor Ort anschaut, findet an deren Außenseiten einen QR-Code. Dieser kann gescannt werden und führt dann ebenfalls zur Wette.
Am 14. Juni wird das Schmelzwasser abgelassen und das Ergebnis festgestellt.

Wärmedämmung senkt CO2-Emissionen und Heizkosten
Bestehende Gebäude benötigen derzeit ein Mehrfaches an Energie zur Beheizung als Neubauten. Neubauten sollten daher heute als Passivhaus („1,5 Liter-Haus“) errichtet werden. Auch die Modernisierung bestehender Gebäude macht sich bezahlt: Ein Zwei- bis Drei-Familien-Haus älterer Bauart verliert viel Wärme und hat dadurch einen erhöhten Heizenergiebedarf. Unter Hinzunahme von Passivhauskomponenten kann der Energiebedarf bei bestehenden Häusern deutlich reduziert werden. Die CO2-Emissionen sinken entsprechend.
„Ziel der Eisblockwette ist es, die großen Potenziale von stark isolierenden Wärmedämmungs-Maßnahmen, zum Beispiel nach dem Passivhaus-Standard, aufzuzeigen“, erläutert Dr. Sebastian Kock vom Kreis Mettmann. „Passivhäuser reduzieren Kosten, Energieverbrauch und CO2-Emissionen effektiv. Sie sparen bis zu 90 Prozent Heizenergie und schützen wirksamer als konventionelle Häuser vor sommerlicher Hitze. Auf privater Ebene ist der Heizenergieverbrauch der größte Posten in der persönlichen CO2-Bilanz.“
Weitere Informationen zum Thema Gebäudemodernisierung finden sich unter www.alt-bau-neu.de/kreis-mettmann/

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