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Wappen der Stadt Velbert
Rathaus von vorne

AWO Kita in der Nordstraße eröffnet

Kita ist CO2-neutral

Die Kita der AWO Kreis Mettmann in der Nordstraße in Velbert-Mitte ist die erste von zwei sogenannten „Klima-Kitas“, die am 1. Dezember neue Kinder begrüßen durfte. In den kommenden Tagen wird zudem die Kita Leuchtturm (Träger: evangelischer Kirchenkreis) in der Fontanestraße öffnen. Am heutigen Montag (5. Dezember) war Bürgermeister Dirk Lukrafka zu Gast in der Kita in der Nordstraße, deren Eigentümerin die Stadt Velbert ist, die das Gebäude an die AWO Kreis Mettmann zum Betrieb der Kita vermietet hat. „Mit den beiden neuen Kitas an der Nordstraße und an der Fontanestraße setzen wir als Stadt gemeinsam mit den beiden Trägern ein deutliches Zeichen im Bereich neuer, innovativer und nachhaltiger Kita-Konzepte“, so Bürgermeister Dirk Lukrafka.

AWO setzt auf ein offenes Pädagogik Konzept
In der Kita wird das Konzept der „Offenen Pädagogik“ umgesetzt. Die Kinder können hierdurch vermehrt Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, Eigeninitiative und soziales Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Morgens werden die Kinder in ihrem „Altersmorgenkreis“ ankommen. Von dort können sie frei verschiedene Erfahrungsbereiche je nach ihrem Interesse und Bedürfnis wählen. In den Kita-Räumen befinden sich ein Bau- und Konstruktionsbereich, Rollenspiel-, Theater-und Musikbereich, ein Atelier, ein Ruhe- und Schlafraum, ein Essbereich („Restaurant“), ein Außengelände mit diversen Spielgeräten für verschiedene Altersgruppen sowie ein Mehrzweckraum für ausreichend Bewegung. Die Pädagoginnen und Pädagogen agieren als entwicklungsbegleitende Personen und orientieren sich an den Stärken und Bedürfnissen der Kinder.  In der Kita wurden zum 1. Dezember 75 Kinder aufgenommen. Insgesamt wird es fünf Gruppen geben.

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wird Großgeschrieben
Gebaut wurde die zweigeschossige Kita von der Terhalle Holzbau GmbH. Die beiden Stockwerke sind durch eine Treppe mit „Rutschfunktion“ sowie einen Aufzug verbunden. Das Gebäude wird durch eine Erdwärmepumpe mittels Geothermie beheizt und verfügt zudem über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, welche die Beheizung der Kita über das Jahr gerechnet CO2-neutral macht. „Durch die Fassadenverkleidung mit langlebigen Klinkerstein sowie die Innen- und Außengestaltung mit nachhaltigen und nachwachsenden Rohstoffen, hat die Kita eine sehr gute Klima-Bilanz“, so der Beigeordnete und für den Immobilienservice zuständige Dezernent, Jörg Ostermann. Die Dachbegrünung soll zudem nicht nur ein optisches Highlight im Stadtgebiet sein, sondern auch für ein besseres Klima innerhalb der Kita und in der Umgebung sorgen.