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Tipps für die Hitzewelle von Koordinierungsstelle Klimaschutz

Immer häufiger kommen im Sommer die Hitzewellen. Die intensive Sonneneinstrahlung, die hohe Temperatur, die erhöhte relative Luftfeuchtigkeit und die geringeren Windbewegungen führen zu einer starken Wärmebelastung. Dies schadet vor allem den anfälligen Menschen in höherem Alter oder bereits erkrankten Personen. Doch auch für gesunde Menschen birgt die Hitze ein Gesundheitsrisiko. Häufig erleiden auch jüngere Personen einen Hitzekrampf, Sonnenstich oder Hitzschlag. Viele leiden im Vorhinein an Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfen, Bauchkrämpfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, erhöhtem Puls, Erschöpfung und vielem mehr.
Zusätzlich haben die hohen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung häufig auch eine Belastung durch Sommersmog zur Folge. Dieser reizt die Schleimhaut, schränkt die Lungenfunktion ein, auch Entzündungsreaktionen der Atemwege und Beeinträchtigungen der körperlichen Leistungsfähigkeit sind mögliche Folgen.
Mit Hinblick auf die Temperaturen, die für den Beginn der neuen Woche vorhergesagt sind, gibt die Koordinierungsstelle Klimaschutz im Folgenden einige kleine Tipps, die helfen, die Hitzewelle gut zu überstehen.

Vor Hitze schützen
Im Sommer wird das eigene Auto schnell zu einer mobilen Sauna. Um eine schweißtreibende Autofahrt zu umgehen, wird häufig die Klimaanlage aufgedreht, diese benötigt viel Energie und treibt damit den Verbrauch in die Höhe. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung: möglichst das Auto stehen lassen. Mit dem Rad oder zu Fuß kommt man entspannt an und hat seine Gesundheit gefördert. Wobei angeschlagene Personen sich besonders bei hohen Temperaturen vor der Hitze schützen sollten. In diesem Fall gilt es, die Termine nach Möglichkeit nicht in die Mittagshitze zu legen. Generell sollte die Mittagshitze nicht unterschätzt werden, ein schattiges Plätzchen kommt währenddessen gut gelegen. Wer der Sonne nicht ausweichen kann, sollte ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden.
Bei Hitze ist es außerdem wichtig, Kinder, gesundheitlich geschwächte Menschen sowie Tiere niemals in einem geparkten Auto zurückzulassen – auch nicht für sehr kurze Zeit.

Ausreichend trinken und essen
Viel trinken ist stets wichtig, doch die Menge ist nicht allein ausschlaggebend für den Effekt; vor allem Wasser ist empfehlenswert. Und damit dies der Umwelt weniger schadet, sollte das konsumierte Wasser nicht aus einer Einwegplastikflasche kommen. Eine optisch schöne eigene Trinkflasche lässt das, sowohl preislich als auch klimatisch, günstige Leitungswasser deutlich besser dastehen als die unattraktiven Plastikflaschen. Das deutsche Leitungswasser ist von sehr guter Qualität und zählt zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Wenn der Körper nach Abwechslung verlangt, eignen sich zudem regionale Säfte, Suppen und Brühen. Auf alkohol- und koffeinhaltige Getränke sowie auf Getränke mit einem hohen Zuckerzusatz sollte verzichtet werden. Zudem sind kalte Getränke eher kontraproduktiv. Zunächst benötigt der Kühlschrank viel Energie, um diese zu kühlen und dann benötigt der Körper Energie, um die Flüssigkeit auf die eigene Temperatur zu erwärmen. Das Resultat ist, dass man nach dem Genuss des kalten Getränks mehr schwitzt.
Der Sommer ist die sortenvielfältigste Jahreszeit, sodass viel regionales Obst und Gemüse den Speiseplan prägen kann. Um fettige Speisen zu verdauen, benötigt der Körper viel Energie, daher ist leichte Kost im Sommer die richtige Wahl.

In den eigenen vier Wänden
Eine gute Wärmedämmung hilft nicht nur im Winter Energiekosten durch möglichen Wärmeverlust zu sparen, auch im Sommer hilft diese, die Hitze draußen zu halten. Auch das Abdunkeln von Räumen tagsüber lohnt sich, hier können Vorhänge und Jalousien von Innen und Rollläden von außen die Hitze abhalten. Zudem schafft während der kühleren Stunden, nachts und morgens, eine intensive Stoßlüftung mit weit geöffneten Fenstern eine gute Abkühlung.
Elektrogeräte verbrauchen auch im Stand-by-Modus Energie und erzeugen so Wärme. Durch das Ausschalten möglichst vieler Energiequellen kann man bereits ein angenehmeres Raumklima schaffen. Ganz große Stromfresser sind Klimaanlagen, diese sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Unterhaltung äußerst kostenintensiv.
Auch eine kühle Dusche oder ein kühles Bad können für Erfrischung sorgen. Eine praktische Alternative ist es, die Füße in einen Eimer oder eine Wanne mit kühlem Wasser zu stellen – das kühlt den ganzen Körper.

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