Velbert schafft verlässliche Perspektiven für Familien: Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler. Bereits heute verfügt die Stadt über ein umfassendes und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot an ihren Grundschulen und kann auch im kommenden Schuljahr allen angemeldeten Kindern einen Platz anbieten. Die Schulverwaltung geht davon aus, dass der Bedarf an Ganztagsbetreuung mit Einführung des Rechtsanspruchs in den kommenden Jahren weiter steigen wird.
„Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist eine große gesellschaftliche Aufgabe. Wir investieren deshalb konsequent in unsere Schulen und Betreuungsangebote, um Familien verlässliche Perspektiven zu bieten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu stärken“, betont Bürgermeister Dirk Lukrafka.
Insgesamt sind in den letzten acht Jahren rund 31 Mio. Euro in den Ausbau der Offenen Ganztagsbetreuung geflossen sind.
Zwei Angebote: Offener Ganztag und Kurzzeitbetreuung
An elf der insgesamt dreizehn städtischen Grundschulen wird zusätzlich zur Offenen Ganztagsschule (OGS) eine Kurzzeitbetreuung angeboten. An zwei Schulen wird ausschließlich die OGS-Betreuung angeboten – dort kann bereits heute eine OGS-Quote von 100 Prozent abgebildet werden.
Die Kurzzeitbetreuung umfasst eine Betreuung bis 14 Uhr. Die OGS bietet darüber hinaus eine verlässliche Betreuung bis 16 Uhr.
Betreuungszahlen im Überblick
Zum Schuljahr 2026/27 werden an den städtischen Grundschulen rund 790 Kinder eingeschult. Insgesamt werden etwa 3.160 Schülerinnen und Schüler die Velberter Grundschulen besuchen.
An mehreren Schulen könnten bereits heute bei Bedarf allen Schülerinnen und Schülern ein OGS-Platz angeboten werden: an der Grundschule Kastanienallee, Gerhart-Hauptmann Grundschule, Grundschule Grünstraße, Wilhelm-Ophüls Grundschule sowie der Grundschule Max & Moritz.
„Velbert ist beim Ausbau der Ganztagsbetreuung bereits sehr gut aufgestellt. Dass wir schon heute allen angemeldeten Kindern einen Platz anbieten können, ist ein wichtiges Signal an Familien und zeigt, dass wir frühzeitig und vorausschauend gehandelt haben“, sagt Schuldezernentin Sandra Ernst.
Alle angemeldeten Kinder erhalten einen Platz
Auch im kommenden Schuljahr stehen an allen Schulen ausreichend Plätze in der OGS und in der Kurzzeitbetreuung zur Verfügung. Damit können alle angemeldeten Kinder aufgenommen werden – sowohl die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler als auch die bereits angemeldeten älteren Kinder. An allen Schulen besteht zudem die Möglichkeit, bei weiter steigender Nachfrage zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Die Kapazitäten variieren je nach Standort, jedoch ist in allen Stadtbezirken auch perspektivisch eine ausreichende Versorgung mit OGS-Plätzen gegeben.
Weiterer Ausbau geplant
Die Teilnahme an der OGS ist freiwillig, mit der Anmeldung verpflichten sich Eltern jedoch zur Teilnahme für ein Schuljahr.
Die Stadt Velbert setzt den kontinuierlichen Ausbau fort. Dazu gehören sowohl bauliche Erweiterungen als auch die Weiterentwicklung moderner Raumkonzepte
Ziel ist es, auch künftig allen Familien ein verlässliches und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot zu sichern.
