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Integrationspreis

Integrationspreis 2011

Teilnehmen konnten alle Velberter Einwohnerinnen und Einwohner, Initiativen, Vereine, Verbände und Bildungseinrichtungen. Ausgezeichnet wurden realisierbare, innovative Ideen im Miteinander von Migranten und Einheimischen. Diese sollen u. a. dienen.:

  • dem Aufbau von Kontakten
  • einer gegenseitigen Akzeptanzsteigerung
  • der Stärkung des ehrenamtlichen Engagements
  • der wechselseitigen „interkulturellen Öffnung“
  • der aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und örtlichen Leben

Hauptsponsor des Integrationspreises 2011:

Sparkasse Hilden Ratingen Velbert


 

Preisträger


V. l. n. r.: Bürgermeister Stefan Freitag, Cem Demircan (Ratsmitglied), 3. Preisträger, 2. Preisträger, 1. Preisträger

Zum vierten Mal wurden Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro vergeben:

1. Preis: 2.500 Euro

Den ersten Preis erhielt der Caritasverband im Kreis Mettmann e.V. für ein Sprachförderprojekt.
Das Projekt „Deutschlernangebot für Zuwanderer“ richtet sich an Zuwanderer, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht oder nicht erfolgreich am Integrationskurs teilgenommen haben.
Das Angebot kann und soll keinen Integrationskurs ersetzen. Es ist ein Angebot für Menschen, die bisher kaum Deutsch sprechen und dies auch nur langsam lernen. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Kurs auf der Vermittlung der gesprochenen Sprache. Ziel ist, dass Menschen befähigt werden, sich mit einfachem Deutsch ohne Dolmetscher zu verständigen. Der Kurs soll mindestens 6 Monate lang mit zweimal in der Woche je 3 Unterrichtsstunden stattfinden. Er ist kostenfrei.

2. Preis: 1.500 Euro

Der zweiten Preis ging an den Arbeitskreis „Frühe Kindheit“ mit der Projektidee "Familienpatenschaften".
Das Projekt beabsichtigt ein ehrenamtliches und damit niederschwelliges Angebot zu sein, um Familien ohne eigenes Netzwerk in ihrem Alltag zu entlasten.
Bei den Patenschaften steht nicht Fürsorge, sondern Partnerschaft im Vordergrund. Familienpaten können in unterschiedlichen Lebenssituationen ansetzen. Sie werden als Präventionsangebot zur Vermeidung von Überbelastung und daraus resultierender Krisen tätig oder tragen im Anschluss an Jugendhilfemaßnahmen zur langfristigen Stabilisierung bei.
Die Familien lernen erfahrene, einfühlsame und engagierte Paten kennen, die ihnen auf unmittelbarer Augenhöhe begegnen.
Die Paten engagieren sich in den Familien, die zu ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und Erwartungen passen.

3. Preis: 1.000 Euro

Den dritten Preis erhielt die Martin-Luther-King Hauptschule, die das Projekt „Integration von jungen Migranten bei dem Übergang von Schule in die Berufswelt“ umsetzen wird.
Das Projekt möchte erfolgreiche Unternehmer und Vertreter des Integrationsrates als Vorbilder für Jugendliche gewinnen. Die Eigeninitiative der Jugendlichen soll unterstützt und Zugangsbarrieren abgebaut werden. Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren werden mit dem Projekt angesprochen. Erstmalig wird das Projekt an der Martin-Luther-King Hauptschule durchgeführt und kann nach einer erfolgreichen Durchführung auf andere Schulen im Kreis Mettmann übertragen werden.

Flyer "Integrationspreis 2011", pdf